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Hessen: Frist für Grundsteuererklärung endet

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Von: Hanning Voigts

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Haus- und Grundstückseigentümer haben nur noch bis zum 31. Januar Zeit für ihre Grundsteuererklärung. Foto: Renate Hoyer
Haus- und Grundstückseigentümer haben nur noch bis zum 31. Januar Zeit für ihre Grundsteuererklärung. Foto: Renate Hoyer © Renate Hoyer

Mehr als die Hälfte aller Grundstücksbesitzer in Hessen haben bereits ihre Grundsteuererklärung eingereicht. Alle anderen haben nur noch bis zum 31. Januar Zeit.

Rund 1,47 Millionen Haus-, und Grundstückseigentümer:innen in Hessen haben bereits ihre Grundsteuererklärung abgegeben. Wie das hessische Finanzministerium am Freitag mitteilte, entspricht das 51,4 Prozent der insgesamt 2,8 Millionen notwendigen Erklärungen. Mehr als 92 Prozent der bisher ausgefüllten Formulare wurden den Angaben zufolge elektronisch bei den Finanzämtern eingereicht, weniger als acht Prozent in Papierform.

Ursprünglich endete die Frist für die Abgabe der Erklärung, die wegen einer bundesweiten Neuregelung der Grundsteuer notwendig geworden ist, am 31. Oktober. Nach einer Verlängerung durch die Bundesländer haben die Steuerpflichtigen nun noch bis zum 31. Januar des neuen Jahres Zeit, die Angaben zu ihrem Grundstück, ihrem Haus oder ihrer Eigentumswohnung beim Finanzamt einzureichen.

Hessen: Viele Menschen warten bis kurz vor Ende der Frist

Finanzminister Michael Boddenberg sagte, es sei richtig gewesen, die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärung noch einmal zu verlängern. „Wenn so viele Menschen eine Frist voraussichtlich nicht einhalten können, tut die Politik gut daran, zu helfen und zu reagieren“, erklärte er. Nun müssten die Steuerpflichtigen ihre Angaben aber möglichst schnell machen, damit die Kommunen die Grundsteuer auf neuer Grundlage erheben könnten, sagte Boddenberg. „Gemacht werden muss die Erklärung, daran ändert auch eine längere Frist nichts.“

Jürgen Roßberg, Präsident der Oberfinanzdirektion Frankfurt, sagte, es sei normal, dass viele Menschen ihre Erklärungen erst gegen Ende einer Frist einreichten. Im Oktober sei der Eingang der Grundsteuererklärungen spürbar angestiegen. Der Höchststand habe bei rund 110 000 Eingängen pro Woche gelegen, sagte Roßberg. Mit der Bekanntgabe der Fristverlängerung sei die Zahl aber wieder auf zuletzt 25 000 pro Woche gesunken. (Hanning Voigts)

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