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Corona

Hessen: Corona-Überbrückungshilfen sind stark gefragt

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Jedes vierte Taxiunternehmen und jede dritte Kultureinrichtung in Hessen stellt einen Antrag auf Überbrückungshilfe. Die Bearbeitung laufe auf Hochtouren, versichert Minister Al-Wazir.

Corona-Hilfen in Höhe von rund 2,66 Milliarden Euro sind von Bund und Land bislang an Unternehmen und Soloselbstständige in Hessen geflossen. Sie verteilen sich auf verschiedene Programme, von denen viele schon abgelaufen sind.

Bei anderen können weiterhin Anträge gestellt werden. Etwa bei der Überbrückungshilfe III, die Umsatzeinbußen infolge des zweiten und dritten Lockdowns kompensiert, teilte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch mit.

Gut die Hälfte der Anträge auf Überbrückungshilfe III kämen aus dem Gastgewerbe sowie von Friseur- und Kosmetiksalons. „Jedes vierte Taxiunternehmen, jede vierte Gaststätte, jede dritte Kultur- und Unterhaltungseinrichtung haben bisher einen Antrag gestellt.“

Die Anträge bearbeitet das Regierungspräsidium Gießen, das Geld kommt vom Bund, so der Minister. Rund 11 300 hessische Betriebe hätten bisher eine Bewilligung erhalten; die Auszahlungen von 232 Millionen Euro summierten sich mit Abschlägen auf insgesamt 441 Millionen Euro. Knapp vier von fünf gestellten Anträgen seien erledigt, zusätzlich seien 66,3 Millionen Euro als Neustarthilfe an mehr als 10 000 Soloselbstständige geflossen.

„Die Bearbeitung der Anträge läuft weiterhin auf Hochtouren“, versicherte Al-Wazir. „Inzwischen haben auch bei den aktuellen Programmen immer mehr Unternehmen nicht nur Abschläge, sondern die vollständige Zahlung auf ihrem Konto.“ Für Anträge auf Novemberhilfe endete die Abgabefrist am Freitag, 30. April. Jeweils mehr als 90 Prozent seien vollständig bearbeitet, 862 Millionen Euro ausgezahlt.

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