Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona-Impfungen

Booster-Impfungen: Hessen boostert seine Lehrkräfte

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
    schließen

Das Hessische Kultusministerium verspricht ein Impfangebot mit Booster-Impfungen für alle Lehrkräfte.

Wiesbaden - Sie stehen jeden Tag in voll besetzten Klassenräumen, können und wollen keine 1,5 Meter Abstand zu ihren Schülern und Schülerinnen halten. Hessens Lehrkräfte können einen Schutz vor Corona durch die Impfstoffe gut gebrauchen. Nun sollen sie geboostert werden.

„Wir sind gerade dabei, die Boosterimpfungen für die Lehrerinnen und Lehrer umzusetzen“, berichtete Philipp Bender, Sprecher des hessischen Kultusministeriums, am Freitag auf Anfrage. Der Impfstoff stehe in ausreichender Menge bereit, um alle, die das möchten, mit einer dritten Spritze gegen eine Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.

Booster-Impfung in Hessen: Anstehen überflüssig

Hessens Lehrkräfte wurden zwischen März und Mai des Jahres zum ersten Mal geimpft. Für die meisten sind die sechs Monate um, nach denen spätestens eine Auffrischungsimpfung nötig wird. Damals hatte das Kultusministerium die Impfungen zentral organisiert. Lehrkräfte konnten, ohne Anstehen oder sich um Termine bemühen zu müssen, den Impfschutz in einem der damaligen Zentren erhalten.

Ähnlich soll es nun wieder laufen. Das Ministerium hat die Staatlichen Schulämter angewiesen, alle Schulen in ihrem Zuständigkeitsbereich über die Impfmöglichkeit zu informieren. Auch jetzt soll es für die Lehrkräfte wieder Sammeltermine geben, allerdings nicht mehr in den Zentren, die fast alle geschlossen worden sind. Dieses Mal soll vor allem in Arztpraxen oder in den Schulen selbst immunisiert werden.

Currywurst wie hier bei der Impfung für Obdachlose in Frankfurt gibt es nicht. Aber ein Angebot zur Booster-Impfung bekommen Hessens Lehrkräfte schon.

Auffrischungsimpfung in Hessen: Impfstoff vorrätig

Kultus- und Sozialministerium haben das Vorgehen abgesprochen. Vor Ort haben dann die Schulämter und die Kassenärztliche Vereinigung Impfangebote vereinbart. Überall in Hessen stünden dafür Ärzte bereit. Einer der ersten Termine ist am 18. Dezember in Fulda. Nach Auskunft des Kultusministeriums soll es für alle der rund 64 000 hessischen Lehrkräfte ein Boosterangebot geben.

Die Impfung für Lehrkräfte ist nach wie vor freiwillig. Einer nicht repräsentativen Umfrage der Schulämter im Spätsommer zufolge sind rund 95 Prozent der Pädagog:innen an den hessischen Schulen gegen Corona geimpft. Bei den Schülern und Schülerinnen ist dieser Anteil deutlich geringer. Zurzeit steigt die Zahl der Ansteckungen gerade in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen stark an. (Peter Hanack)

(In einer früheren Version dieser Meldung war zu lesen, dass das Kultusministerium allen Lehrkräften ein Boosterangebot noch vor Weihnachten machen werde. Ein Sprecher des Ministeriums hat klargestellt, dass dies nicht für alle noch vor Weihnachten geplant sei. Wir haben dies entsprechend geändert.) (Peter Hanack) Corona und die Booster-Impfung in und um Darmstadt: Neue Impftermine online zu buchen

Rubriklistenbild: © Christoph Boeckheler

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare