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Der Lockdown hat besonders die Gastronomie schwer getroffen. Die Lokale dürfen, wie hier an der Berger Straße in Frankfurt, seit Monaten nicht mehr öffnen. Foto: Renate Hoyer
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Der Lockdown hat besonders die Gastronomie schwer getroffen. Die Lokale dürfen, wie hier an der Berger Straße in Frankfurt, seit Monaten nicht mehr öffnen.

Corona-Krise

Hessen: Arbeitslosenzahlen sinken leicht

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Situation auf dem hessischen Arbeitsmarkt entwickelt sich in der Corona-Krise je nach Branche sehr unterschiedlich. Besonders schlecht ist die Lage in der Gastronomie.

Trotz der anhaltenden Corona-Krise und des Lockdowns hat sich die Lage auf dem hessischen Arbeitsmarkt nach Zahlen der Agentur für Arbeit zumindest nicht verschlechtert. Für Februar nennt die Regionaldirektion Hessen eine Quote von 5,7 Prozent. Diese liegt minimal unter dem Januarwert, aber 1,1 Punkte über der Quote von Februar 2020.

Die Situation entwickelt sich sehr unterschiedlich. Einen starken Arbeitsplatzabbau beobachtet die Arbeitsagentur im Gastgewerbe, wo innerhalb von zwölf Monaten jeder achte Job wegfiel. Größere Rückgänge gab es zudem im Bereich Arbeitnehmerüberlassung und im verarbeitenden Gewerbe. Diesen erklärt die Arbeitsagentur etwa mit dem Strukturwandel in der Autoindustrie. Auch im Handel und dem Kunst- und Kulturbereich gibt es heute weniger Arbeitsplätze als vor einem Jahr.

In den Bereichen öffentliche Verwaltung, Baugewerbe oder Gesundheitswesen stieg die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse dagegen trotz der Krise weiter an.

In zwölf der 26 hessischen Kreise liegt die Arbeitslosenquote trotz der Pandemie unter fünf Prozent. Am niedrigsten ist sie mit 3,7 Prozent im Landkreis Fulda, am höchsten in Offenbach mit 10,7 Prozent. In Frankfurt stagniert die Quote bei 7,3 Prozent – und liegt damit zwei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Weiterhin Sorgen macht dem Leiter der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin, die Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Bisher seien fast 13 Prozent weniger Lehrstellen gemeldet als vor einem Jahr, sagte er am Dienstag. Setze sich diese Entwicklung fort, blieben viele junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit ohne berufliche Perspektive. Dabei sei es angesichts des weiterhin wachsenden Fachkräftebedarfs wichtig, in die Ausbildung zu investieren.

Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände wirbt dafür, die aus ihrer Sicht überflüssigen Regelungen für Homeoffice auslaufen zu lassen. Der DGB Hessen-Thüringen fordert, dass mehr Unternehmen die Zeit der Kurzarbeit für die Weiterqualifizierung ihrer Beschäftigten nutzen.

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