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SCHUL-KOMMENTAR

Grenzen der Sicherheit

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Diese Ausweitung von Quarantäne kann nicht nur Schulen, sondern ganze Kommunen und eine ganze Gesellschaft lahmlegen

Das war abzusehen. Die Zahl der Fälle, bei denen Covid-19-Mutanten festgestellt werden, steigt. Natürlich auch in Kindertagesstätten und Schulen.

Im Main-Kinzig-Kreis und Hanau sollen alle, die mit dem Infizierten in einem Raum waren als Kontaktpersonen in Quarantäne. Unabhängig von Lüften, Masken, Abstand und negativen Tests. Und auch alle, die mit diesen Kontaktpersonen in einem Haushalt leben.

Mehr als 1000 sind es schon, bei vergleichsweise wenigen 17 Mutanten-Fällen. Was, wenn nun 170 Fälle auftreten? 10 000 Menschen in Quarantäne? Ganze Haushalte isoliert?

Bei aller gebotenen Vorsicht: Diese Ausweitung von Quarantäne kann nicht nur Schulen, sondern ganze Kommunen und eine ganze Gesellschaft lahmlegen. Denn: Warum gelten die verschärften Regeln nicht auch für Betriebe, Produktionshallen, Werkstätten, Gottesdienste? Wer den Infektionsschutz derart rigide durchsetzen will, kommt in letzter Konsequenz nicht umhin, auch dort alle in Quarantäne zu schicken.

Sicherheit mag in Pandemiezeiten bisweilen vor Freiheit gehen. Aber auch das hat Grenzen.

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