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Kirche

Gottesdienste werden in Hessen auf Abstand gefeiert

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Die Kirchen bleiben zu Ostern grundsätzlich offen. Doch nicht überall können Gläubige tatsächlich beim Gottesdienst dabei sein. Alternativen gibt es viele.

Zu Ostern werden in zahlreichen Kirchen in Hessen Gottesdienste stattfinden. Doch auch die Alternativangebote sind zahlreich, vor allem dort, wo es besonders viele Corona-Infektionen gibt.

Grundsätzlich kann jede Gemeinde für sich entscheiden, ob sie ihre Kirche für Gläubige öffnen will oder nicht. Staatlicherseits sind Gottesdienste nicht verboten, auch die jeweiligen Kirchenleitungen bei den Katholiken und Protestanten sprechen lediglich Empfehlungen aus.

So rät die Evangelische Kirche, ab einer Inzidenz von 200 (Ansteckungen je 100 000 Einwohner:innen pro Woche) auf Präsenzgottesdienste zu verzichten, ab 100 solle geprüft werden, ob Alternativen sinnvoll seien. Auch die katholische Kirche überlässt die Entscheidung den Gemeinden vor Ort.

„Wir sehen die Möglichkeit, zu Ostern Gottesdienste zu feiern, nicht als ein besonderes Privileg der Kirchen“, sagte dazu der evangelische Kirchenpräsident Volker Jung. Die Kirchen kämen damit vor allem ihrer seelsorgerischen Aufgabe nach. Gerade in schwierigen Zeiten sei für viele Menschen der Beistand durch die Kirche wichtig. Auch Bischof Georg Bätzing vom katholischen Bistum Limburg hatte sich gegen eine generelle Schließung der Gotteshäuser gewandt. „Ostern ist das wichtigste Fest für uns, Gottesdienste sind kein Beiwerk“, sagte er.

Livestreams und UV-Licht

Von Gründonnerstag bis Ostermontag werden Gottesdienste auch per Livestream auf den Kanälen des Bistums übertragen. „Auch dieses Jahr wird Ostern nicht ausfallen“, sagt dazu Bischof Bätzing. Am Karsamstag, 3. April, feiert der Limburger Bischof die Osternacht um 21 Uhr. Die Messe an Ostersonntag, 4. April, kann man ab 10 Uhr von zu Hause aus mitfeiern. Alle Streams sind über Youtube, Facebook und bistumlimburg.de erreichbar. Weitere Informationen und eine Übersicht gibt es ebenfalls auf den Bistumsseiten.

Grundsätzlich dürfen Gottesdienste nur unter Einhaltung der Infektionsschutzregeln stattfinden. In der Regel müssen sich die Besucher:innen namentlich anmelden, in den Kirchen und Versammlungsräumen müssen Masken getragen und muss Abstand gehalten werden. Singen ist nicht erlaubt. So ist bereits zu Weihnachten verfahren worden, ohne dass es zu Corona-Ausbrüchen gekommen sei, wie die Kirchen betonen.

Die evangelische Stadtkirche in Groß-Gerau hat eigens UV-C Desinfektionsgeräte von Heraeus Noblelight in die Lüftungsanlage eingebaut. Dies solle die Gottesdienste noch sicherer machen, heißt es von dort.

Viele Tipps und Informationen zum Fest hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auf einer Sonderseite zusammengestellt. Dort finden sich neben vielen Terminen auch mehr als 150 digitale Angebote der evangelischen Kirchengemeinden zu den Feiertagen. Die Adresse der Website lautet www.osterhoffnung.de

Auch der Hessische Rundfunk überträgt zahlreiche evangelische und katholische Gottesdienste. Sie kommen in diesem Jahr aus Frankfurt und Friedberg. Am Ostersonntag überträgt das HR-Fernsehen von 10 Uhr an die Osteransprache von Papst Franziskus und den Segen „Urbi et Orbi“ live aus Rom.

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