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Kommentar

Für die Linke unersetzlich

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Mit Janine Wissler geht die Galionsfigur der hessischen Linken nach Berlin. Ohne sie dürfte es sehr viel schwerer werden, auch 2023 wieder in den Hessischen Landtag einzuziehen. Ein Kommentar.

Janine Wissler ist mehr als das sympathische Gesicht der hessischen Linken. Mit ihrem rhetorischen Geschick und ihrer politischen Klugheit vermag sie der Linkspartei eine Ausstrahlung zu verleihen, die weit über die üblichen Bündnispartner und Anhängerkreise hinausgeht.

Denn ihre Radikalität wirkt nicht wirklichkeitsfremd oder sektiererisch. Das unterscheidet die Frankfurterin von etlichen ihrer Genossinnen und Genossen.

Im Hessischen Landtag ragt Wissler als schlagfertige Rednerin heraus, nicht nur in den eigenen Reihen. Das macht sie für ihre Fraktion eigentlich unersetzlich.

Zwar verfügt die Linke im Landtag durchaus über fleißige Leute, die inhaltlich die Lücke füllen können, die Wissler im Herbst hinterlassen wird – vom Finanz- und Wohnungsbaupolitiker Jan Schalauske bis zur Sozialpolitikerin Christiane Böhm oder dem Innenpolitiker Hermann Schaus. Doch ob das reicht, um in Hessen eine wichtige Kraft zu bleiben, steht keineswegs fest.

Selbst wenn die Linken traditionell darauf bestehen, dass es mehr um Inhalte gehe als um Personen: Die hessischen Wahlergebnisse, die sie viermal hintereinander knapp oberhalb der kritischen Fünf-Prozent-Hürde in den Landtag gebracht haben, hatte die Partei nicht zuletzt ihrer Galionsfigur Wissler zu verdanken. Ohne sie dürfte es sehr viel schwerer werden, auch 2023 wieder in den Hessischen Landtag einzuziehen.

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