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Frankfurt: Suchthilfe geht weiter

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Von: Pitt von Bebenburg

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Hessen einigt sich mit Kommunen über Finanzierung der „Fleckenbühler“.

Die Suchthilfeeinrichtung „Die Fleckenbühler“ mit Standorten in Frankfurt und Cölbe kann weitermachen. Das Land Hessen, die Stadt Frankfurt und der Kreis Marburg-Biedenkopf sowie Sozialversicherungsträger einigten sich mit dem Verein auf eine Finanzierung, die den Betrieb sicherstellen soll.

„Das Ergebnis ist ein Gewinn für suchtkranke Personen, die bei den Fleckenbühlern eine besondere Gemeinschaft finden“, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Hier schafften es Menschen, die suchtkrank waren, „clean“ oder „trocken“ zu werden und dadurch wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Nach Kloses Darstellung war die bisherige Finanzierung „aufgrund geänderter bundesgesetzlicher Rahmenbedingungen“ nicht mehr gegeben. Seit 2018 habe das Land den Fortbestand der Einrichtungen mit einer Übergangsfinanzierung gesichert.

Nun zahle das Land jährlich bis zu 800 000 Euro, um den weiteren Betrieb zu gewährleisten. „Ich bin sehr zufrieden, dass wir gemeinsam eine tragfähige Lösung für die künftige Finanzierung des Angebots geschaffen haben“, stellte die Frankfurter Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne) fest. pit

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