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Kommentar

FDP auf Geisterfahrt

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Die FDP will die öffentlich-rechtlichen Rundfunk privatisieren. Es braucht aber in den Zeiten von Fakes-News und gezielter Desinformation kritische und seriöse Informationsplattformen. Ein Kommentar.

Die Verunsicherer und Verleumder sind unterwegs. Fake News schwirren in sozialen Netzwerken herum, gezielte Desinformation greift um sich. In diesen Zeiten braucht es nichts dringender als kritische und seriöse Informationsplattformen.

Und was macht die hessische FDP? Sie will ausgerechnet diese Plattformen beschneiden. Die Partei strebt weniger Öffentlich-Rechtliche und mehr Kommerzfunk an. Sie will das ZDF privatisieren und damit in seiner heutigen Form abschaffen.

Die ARD-Wellen sollen reduziert, ihr Programm auf Bildungsfunk, Kultur und Information konzentriert werden. Medienexperten wissen aber: Die Mischung macht’s. Ohne Anreize aus dem Unterhaltungssektor würden die Sender einen Teil ihres Publikums verlieren.

Es stimmt ja: Noch immer gibt es Sparpotenziale in den Sendeanstalten. Doch die FDP setzt nicht dort an, sondern prescht mit einer Kampfansage an die Öffentlich-Rechtlichen vor. Damit wird sie in diesen dramatischen Zeiten zur medienpolitischen Geisterfahrerin.

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