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Es wird spannend

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Von: Jutta Rippegather

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Nancy Faeser ist bekannt. Das ist ein Riesenvorteil gegenüber CDU-Kandidat Boris Rhein.

Ministerpräsident Volker Bouffier tritt Ende Mai zugunsten von Boris Rhein zurück. Nancy Faeser sieht ihr Herz in Hessen. Jetzt muss sich nur noch Tarek Al-Wazir aus der Deckung wagen. Dann lägen die Namen der drei auf dem Tisch, die in die Staatskanzlei in Wiesbaden einziehen wollen.

Bis zur Landtagswahl dauert es zwar noch mehr als ein Jahr. Doch Faeser hat die Spekulationen um ihre Person beendet. Seit ihrem Amtsantritt als Bundesinnenministerin stand die Frage im Raum, wo sie ihre Zukunft sieht. Die hat sie beantwortet. Ihre Heimat ist die hessische SPD. Mit ihr will sie für einen Regierungswechsel in Wiesbaden kämpfen. Keine Selbstverständlichkeit. Bei den Koalitionären in Berlin dürften ihre Plänen nicht nur auf Begeisterung stoßen.

Das nimmt die 51-Jährige mit dem fröhlichen Naturell in Kauf. Die große Verantwortung im Bund hat ihr nicht die Bodenhaftung genommen. Sie bleibt den Menschen zugewandt, hat in dem knapp halben Jahr an Selbstbewusstsein und Statur gewonnen. Die Aufgabe in Berlin hat sie gestärkt: Nancy Faeser könnte Ministerpräsidentin.

Mit jedem Auftritt als Bundesinnenministerin wächst ihre Bekanntheit. Ein Vorteil, vor allem gegenüber CDU-Kandidat Boris Rhein, dessen Gesicht die Mehrheit der Hessinnen und Hessen nicht kennt. Das dürfte ein spannender Landtagswahlkampf werden.

Mehr Informationen finden Sie unter www.fr-online.de

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