Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

KOMMENTAR

Ein schlechtes Geschäft für Hessen

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
    schließen

SPD und Grüne hatten rechtzeitig gewarnt. Jetzt muss auch Hessens CDU-Finanzminister Boddenberg feststellen, dass die Immobiliendeals seines Vorvorgängers Schaden angerichtet haben.

Politik zeitigt Folgen, konkrete Folgen. Wenn in den Jahren nicht die CDU von Roland Koch in Hessen regiert hätte, sondern SPD und Grüne, dann würde eine Reihe von wertvollen Immobilien noch dem Land gehören. Den Verlust muss die heutige Generation tragen.

Die SPD hatte seinerzeit gewarnt, dass sich das Land nicht dem Markt ausliefern dürfe mit seinen Geschäften, Immobilien zu verhökern und zurückzumieten. Der Grünen-Haushaltspolitiker Frank Kaufmann rechnete schon damals richtig und kam zu dem Schluss, Hessen mache ein „schlechtes Geschäft“. Kochs Finanzminister Karlheinz Weimar aber bestand darauf, der Deal sei „äußerst vorteilhaft“.

Sein Nachnachfolger und CDU-Parteifreund Michael Boddenberg kam nun nicht umhin, das Gegenteil festzustellen. Immerhin, in seinem vertraulichen Bericht hebt Boddenberg hervor, dass sich der Verkauf bei 40 von 55 Objekten gerechnet habe. Das liest sich auf den ersten Blick nicht schlecht, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bilanz insgesamt deutlich negativ ausfällt.

Wenigstens hat das Land nicht auch noch seine Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte privatisiert, worüber ebenfalls nachgedacht worden war. Der Privatisierungswahn, der zu Beginn der 2000er Jahre in ganz Deutschland schwere Schäden angerichtet hat, ist hoffentlich jetzt am Ende.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare