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Ein Jugendkongress für Hessen: Mehr Mut zur Beteiligung

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Von: Pitt v. Bebenburg

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Kinder- und Jugendparlamente gibt es in manchen Städten wie hier in Offenbach © Renate Hoyer

Ein Landesjugendkongress ist eine gute Idee, um erwachsenen Politikerinnen und Politikern die Themen von Kindern und Jugendlichen näherzubringen. Entscheidend wird aber sein, ob diese Impulse versanden oder aufgegriffen werden. Ein Kommentar.

Wenn Kinder an der Macht wären, sähen Schultoiletten mit Sicherheit besser aus als heute. Aber was würde sich sonst ändern? Gäbe es autofreie Städte? Hätte radikaler Klimaschutz Vorrang? Oder etwas ganz anderes?

Wir Erwachsenen wissen es nicht. Aber wir sollten uns dafür interessieren. Weil es in der Politik um die Zukunft der Kinder und Jugendlichen gehen muss.

Auf nachhaltige Wirkung kommt es an

Es wäre spannend zu hören, wie sie politische Meinungsunterschiede austragen. Ausprobieren können sie das bereits an vielen Orten, in Schulen, in der außerschulischen Bildung und in Debattenformaten des hessischen Landtags. Doch eines fehlt: nachhaltige Wirksamkeit.

Ein Landesjugendkongress ist eine gute Idee, um erwachsenen Politikerinnen und Politikern die Themen von Kindern und Jugendlichen näherzubringen. Entscheidend wird aber sein, ob diese Impulse versanden oder aufgegriffen werden.

Kommunen in der Pflicht

Darum sollte sich nicht nur der Landtag bemühen. Auch die kommunalen Parlamente müssen ausprobieren, welche Formen der Jugendbeteiligung funktionieren.

„Kinder an die Macht“

Mehr Mut zur Beteiligung der jüngeren Generation stünde den Erwachsenen gut an. Überraschungen eingeschlossen. Vielleicht geht es so aus, wie es sich der Sänger Herbert Grönemeyer vorstellte, als er „Kinder an die Macht“ forderte: „Dem Trübsinn ein Ende. Wir werden in Grund und Boden gelacht.“ Das wäre jedenfalls ein Impuls für die Politik.

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