Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sebastian Schaub führt jetzt die hessischen Grünen. Das ist auch ein Zeichen an das Partei-Establishment, auf die Basis zu achten.
+
Sebastian Schaub führt jetzt die hessischen Grünen. Das ist auch ein Zeichen an das Partei-Establishment, auf die Basis zu achten.

KOMMENTAR

Die grüne Basis anhören

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
    schließen

Die Grünen sind in Hessen deutlich gewachsen. Das ist auch eine Bürde.

Die Grünen sind mit ihren Erfolgen in Hessen und im Bund deutlich gewachsen. Fast 10 000 Mitglieder zählt der hessische Landesverband, vor gut zwei Jahren waren es noch 6000.

Das ist für die Partei erfreulich, zeigt es doch das Engagement vieler Menschen für eine Politik, die für Umwelt- und Naturschutz eintritt, sich dem Klimawandel entgegenstellt und für ein vielfältiges Miteinander steht.

Aber der Mitgliederzuwachs ist auch eine Bürde. Nicht umsonst war am Samstag in Frankfurt oft davon die Rede, wie wichtig Basisdemokratie sei, dass man das Ohr an der Basis haben müsse, dass es nötig sei, Geschlossenheit zu zeigen, dass man die neuen Mitglieder einbinden müsse.

Man kann das als Symptom dafür deuten, dass sich die Parteiführung im Bund und im Land – getrieben durch die Notwendigkeit zum Kompromiss – vom Befinden und den Ansprüchen an der Basis zu entfernen droht. Es könnte leicht passieren, dass die großen Erwartungen an einen grün getriebenen sozialökologischen Wandel in Enttäuschung umschlagen. Zum Schaden für die Partei – und für deren Ziele.

Siehe „Die grüne Basis in Hessen ist unzufrieden“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare