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Stefan Müller, Präsident des Polizeipräsidiums Westhessen, während der Pressekonferenz zur Festnahme der Terrorverdächtigen.
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Stefan Müller, Präsident des Polizeipräsidiums Westhessen

Hessen

Der Mann, der in Hessen die Polizei umstrukturieren soll

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Stefan Müller ist Polizeipräsident von Westhessen. Er soll im Auftrag von Minister Beuth neue Strukturen für die Spezialeinsatzkommandos erarbeiten

Für anderthalb Minuten stand der Stefan Müller am Donnerstag im Mittelpunkt der Pressekonferenz von Innenminister Peter Beuth (CDU). Der Polizeipräsident von Westhessen, Jahrgang 1962, ist der Mann, der in Beuths Auftrag die Strukturen der hessischen Spezialeinsatzkommandos umkrempeln soll, damit es dort keine rechtsextremen Umtriebe mehr gibt.

Fehlentwicklung akribisch untersuchen

Polizeipräsident Stefan Müller

Er werde zusammen mit Experten „die Fehlentwicklung im Frankfurter SEK akribisch untersuchen, uns die Führungsstrukturen im Detail anschauen und konkrete Vorschläge zur Neustrukturierung erarbeiten“, kündigte Müller an. „Klar ist: Wir brauchen diese Einheiten. Völlig unstrittig ist aber auch, dass die Führungsstruktur und die Korrektive, die in solch einer Einheit vorgesehen sind, auch greifen müssen. Das ist hat hier offensichtlich nicht funktioniert.“

Beuth hatte Stefan Müller ausgewählt, weil er die SEKs aus eigener Berufserfahrung kenne – er habe eines geleitet. Zudem könne er mit dem „Blick von außen“ auf die Kollegen in Frankfurt und Kassel schauen.

Seit 2015 steht Müller an der Spitze des westhessischen Polizeipräsidiums, das in Wiesbaden sitzt und zudem für vier Landkreise zuständig ist. Davor war Müller Vize-Inspekteur der hessischen Polizei gewesen.

Lange Karriere bei der Polizei

Vor 40 Jahren begann Müllers Karriere bei der Polizei. Nach seiner Ausbildung nahm er den Dienst im Polizeipräsidium Frankfurt bei der Mordkommission auf und später im Kommissariat zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität. 1996 wechselte der Polizist zum hessischen Landeskriminalamt. Dort machte er als Leiter von Sonderkommissionen auf sich aufmerksam. Erfolgreich führte er die Ermittlungen in spektakulären Fällen, etwa nach der Entführung des Frankfurter Unternehmers Jakub Fiszman im Jahr 1996 oder nach einer Schießerei mit drei Toten im Eiscafé in Rüsselsheim 2008.

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