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Corona-Impfung
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Geimpft oder nicht geimpft? Bei Beamten hat es im Quarantänefall keine Auswirkungen.

Kommentar

Das ist nicht gerecht – Beamtenbevorzugung in Hessen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
    schließen

Beamte werden in Hessen viel besser behandelt als gewöhnliche Arbeitnehmerinnen. Warum eigentlich? Ein Kommentar.

Wiesbaden – Das Beamtenrecht hat schon kuriose Seiten. So müssen die Staatsbediensteten keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlen – weil sie ja nicht arbeitslos werden können. Und natürlich zahlen sie auch keine Rentenbeiträge – genau, weil sie ja auch keine Rente bekommen, sondern eine zumeist viel höhere Pension, für die alleine der Staat gerade- steht. Über die hohen Pensionslasten, die daraus entstanden sind, braucht man an dieser Stelle gar nicht zu reden.

Wer dachte, das sei schon schräg genug, muss sich nun eines Besseren belehren lassen. Und das verhält sich so: Arbeitnehmer:innen können bei einem Verdienstausfall Entschädigungsleistungen bekommen. Das war bisher etwa die Lohnfortzahlung auch für Ungeimpfte, die in Quarantäne müssen.

Hessen: Beamte erhalten Besoldung trotz eigen verschuldeter Quarantäne

Beamte aber können gar keine Entschädigungsleistungen erhalten. Ergo kann man sie ihnen auch nicht streichen. Also bekommen sie einfach immer weiter ihre Besoldung. „Wenn nun also die Entschädigung z. B. für bestimmte Ungeimpfte nicht (mehr) zuerkannt wird, ist dies für die Beamtinnen und Beamten ohne unmittelbare Relevanz, da sie ohnehin keine Entschädigung erhielten“, lautet dazu die amtsdeutsche Sprachregelung. Was jemand nicht bekommt, das kann man jemandem auch nicht wegnehmen.

Jetzt hat das rechtlich sicher Hand und Fuß. Bloß: Gerecht ist das nicht. Ganz und gar nicht. (Peter Hanack)

Siehe Artikel „Für Beamte gibt es Geld auch in der Quarantäne“

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