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Hessen

Corona in Hessen: Ein Drittel auf der Intensivstation sind unter 60 Jahre

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Die Statistik der Intensivstationen zeigt, wie wichtig das Impfen auch für Jüngere ist.

Frankfurt am Main - Die meisten Covid-Patientinnen und -Patienten auf den hessischen Intensivstationen, ein Drittel, sind zwischen 35 und 60 Jahre alt. Die zweitgrößte Gruppe mit 28 Prozent bilden die 70- bis 79-Jährigen, gefolgt von 60- bis unter 70-Jährigen mit 27 Prozent. Deutlich bemerkbar macht sich die Impfkampagne bei den über 80-Jährigen: Ihr Anteil auf den Intensivstationen ist auf neun Prozent zurückgegangen, was nahezu dem in der Gesamtbevölkerung (sechs Prozent) entspricht.

Erstmals in der Corona-Krise hat das Land am Dienstag Zahlen zur Altersstruktur in den Covid-19-Intensivstationen vorgelegt. Für Sozialminister Kai Klose (Grüne) belegen sie, dass die Impfkampagne in Hessen wirkt. „Die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung nähert sich in der Altersgruppe 80plus wieder ihrem Anteil an der Bevölkerung an.“

Corona in Hessen: Informationen über Intensivstationen ermöglichen bessere Planung

Gleiches gelte für die 35- bis 59-Jährigen. Deutlich überrepräsentiert seien hingegen die 60- bis 80-Jährigen. Unter 35-Jährige sind nach den von den Krankenhäuser gemeldeten Daten nur sehr selten betroffen.

Diese Informationen ermöglichten dem im Ministerium angesiedelten Planungsstab für Hessen „eine zielgerichtete Steuerung“ seiner Strategie, sagte Klose. Zugleich zeigten sie deutlich, dass die Altersgruppe der 35- bis 60-Jährigen Covid-19 ernst nehmen sollte. „Ich appelliere daher an alle Hessinnen und Hessen: Lassen Sie sich impfen, sobald Sie ein Impfangebot bekommen – und achten Sie weiterhin auf Abstand, Hygiene und Masken.“

Laut dem elektronischen Versorgungsnachweis Ivena lagen am Montag 491 Menschen auf hessischen Intensivstationen.

Rubriklistenbild: © Susann Prautsch

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