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Schule

Corona-Testpflicht: Testen ist auch in der Apotheke möglich

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Wir beantworten Fragen dazu, wie die Schulen die Pflicht umsetzen. Und was passiert, wenn das Ergebnis positiv ist.

Mit dem Ende der Osterferien beginnt die Testpflicht an Hessens Schulen. Zweimal pro Woche, nach aktuellem Stand zunächst bis zu den Sommerferien. Als Starthilfe unterstützen bis zum 30. April Patinnen und Paten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Schulen.

Gibt es genug Testkits?

Das Land hat bis zwei Millionen Testkits bestellt, für Schulen und Kitas. Kosten: knapp 150 Millionen Euro.

Muss mein Kind sich in der Schule testen?

Nein, es kann auch einen sogenannten Bürgertest in einem Testcenter machen. Das Ergebnis darf nicht älter als 72 Stunden sein. „Aber am unkompliziertesten ist die Schule“, sagt ein Sprecher des Kultusministeriums.

Aber hat nicht jeder nur das Recht auf einen kostenlosen Bürgertest pro Woche?

Dazu teilt das Sozialministerium mit: „Alle Hessinnen und Hessen können sich – sofern symptomfrei – mindestens einmal wöchentlich kostenfrei mit einem Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen (Bürgertestung).“ Unter www.corona-test-hessen.de steht eine Liste der Teststellen.

Was passiert, wenn der Schnelltest in der Schule positiv ausfällt?

Das überlässt das Kultusministerium dem „pädagogischen Fingerspitzengefühl“ der Lehrkräfte. Verfahren werde nicht anders als etwa bei einem Magen-Darm-Infekt. Das Kind wird separiert, etwa im Sanitätsraum, und wartet mit einer Lehrkraft auf die Eltern. Wie üblich bei einem positiven Testergebnis muss ein PCR-Test folgen.

Was geschieht bei positivem Ergebnis mit dem Rest der Klasse?

Das entscheidet das Gesundheitsamt.

Wer kontrolliert, ob das Kind zwei Tests pro Woche macht?

Die Lehrkräfte haben eine Berichtspflicht und müssen das dokumentieren.

Was geschieht mit den Kindern, die keine Einverständniserklärung der Eltern mitbringen?

Die brauchen erst gar nicht in die Schule zu kommen. Damit alle Eltern Bescheid wissen, hat das Ministerium den Elternbrief erstmals in sechs Sprachen übersetzt.

Warum können nicht Profis für die Tests engagiert werden?

Weil es Stunden brauchen würde, bis die Kinder endlich im Klassenraum sitzen. Auch ist schlichtweg nicht so viel Personal vorhanden. Die Erfahrung der 21 hessischen Pilotschulen zeige, dass nach einer Woche die meisten Unsicherheiten geklärt seien, sagt der Ministeriumssprecher. Das sei auch der Grund dafür, dass der Pilotversuch mit Corona-Schnelltests an vier Schulen des Main-Taunus-Kreises nach den Osterferien nicht fortgesetzt wird. Der Kreis wollte mit Apotheken, Betreibern von Testzentren und Rettungsdiensten Schnelltests an den Schulen anbieten. „Aufgrund von Abrechnungsschwierigkeiten könnten die Testungen an Schulen nicht fortgeführt werden, da es sich dabei im Gegensatz zu den kostenlosen Bürgertests nur um eine landesweite Regelung handele“, hatte der Kreis vorige Woche mitgeteilt.

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