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Hessen

Corona-Rückkehrhilfe für Hessens Gastronomie

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Das Land stellt kostenlose Beratung für digitale Lösungen bereit. Es geht auch darum, den ländlichen Raum zu stärken.

Einen „Digitalisierungs-Schub“ für Hessens Gasthöfe will die Landesregierung mit einem neuen kostenlosen Beratungsangebot geben. 2,5 Millionen Euro stellt sie dafür aus dem Corona-Sondervermögen bereit, teilte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden mit. „Gerade für die Gastronomie im ländlichen Raum, vom klassischen Dorfgasthaus bis hin zum Restaurant im Kurhotel, ist die Digitalisierung entscheidend, um langfristig bestehen zu können.“ Die Gaststätten trügen zu einem lebendigen ländlichen Raum bei, seien Treffpunkte für Einheimische, lockten Besucher:innen.

Mit einem ansprechenden Internetauftritt lasse sich um Gäste werben. Die Möglichkeit der Online-Buchung sei von vielen erwünscht. Mit digitalen Lösungen ließen sich auch Arbeitsabläufe effizienter und kostengünstiger organisieren, so die Ministerin.

„Während der Pandemie bangen viele Gastronominnen und Gastronomen um das Überleben ihrer Betriebe“, sagte Hinz. Das Beratungsangebot solle ihnen ermöglichen, trotz der aktuellen finanziellen Einbußen in die Zukunft investieren zu können. „Gerade jetzt wird deutlich, wie wichtig es ist, Optimierungsmöglichkeiten und Einsparpotenziale zu nutzen, um nach dem Lockdown wieder gut im Alltagsgeschäft zu bestehen.“

Wie die Ministerin ausführte, nimmt die Beratung sowohl interne Prozesse wie Warenwirtschaft, Personalplanung, Kalkulation in den Blick als auch die Wirkung nach außen, etwa Sichtbarkeit und Reichweite in digitalen Medien. Der Schwerpunkt solle vor Ort in den Betrieben erfolgen, für bestimmte Themen seien auch Online-Formate vorgesehen. Bis Ende 2022 sollen insgesamt mehr als 1200 Betriebe das Angebot nutzen können.

Die Umsetzung erfolgt über die Hessen Agentur. In einem ersten Schritt versendet sie allen Gastronomiebetrieben im Land einen Online-Fragebogen. Er soll den Status quo und den Bedarf ermitteln. Abgestimmt ist die Umfrage mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK). DEHOGA-Hauptgeschäftführer Julius Wagner begrüßt das neue Angebot: „Die Pandemie hat innerhalb kürzester Zeit die Bedeutung digitaler Tools in der Gastronomie massiv gesteigert. Es ist jetzt wichtig, unsere kleinteilige Branche bei ihrem Weg in die Digitalisierung professionell und strukturiert zu begleiten.“

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