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Pandemie

Corona-Lockdown in Hessen – Wen Sie an Ostern überhaupt besuchen können

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Seit Montag muss sich Hessen in der Pandemie wieder auf neue Corona-Regeln einstellen. Die beschlossenen Maßnahmen im Überblick - was noch erlaubt ist.

Frankfurt – Die Lockerungen in der Corona-Krise währten nur kurz: Von Montag, 29. März, an, ist das Betreten von Bekleidungsgeschäften schon wieder tabu. Der Verkauf aus der Ladentür heraus bleibt erlaubt. Für Buchläden oder Gartenmärkte ändert sich nichts. Die bleiben offen. Geschlossene Räume können für den Publikumsverkehr nicht öffnen – etwa Museen.

Seit Montag (29.03.2021) gelten in Hessen neue Corona-Regeln. (Archivfoto)

Das sieht die sogenannte Notbremse vor, die die hessische Landesregierung gezogen hat. Die Bund-Länder-Konferenz hatte beschlossen, dass Lockerungen zurückgenommen werden müssen, wenn die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit Corona pro 100 000 Einwohner:innen binnen sieben Tagen über der Marke von 100 liegt. In Hessen gilt der landesweite Wert.

Corona in Hessen: Lockdown gilt bis zum 18. April

Ansonsten hat die Landesregierung in Wiesbaden die bestehenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April verlängert: Es dürfen sich in Hessen zwei Hausstände bis maximal fünf Personen über 14 Jahre treffen und auch gemeinsam Sport treiben. Zoos, botanische Gärten und Museen unter freiem Himmel bleiben geöffnet. Fitnessstudios, Friseure, Kosmetiksalons ebenfalls. Sport für Kinder im Alter unter 14 Jahren unter freiem Himmel ist in Gruppen möglich.

Die geltenden Corona-Maßnahmen in der Übersicht

  • Ostern: Die Kontaktbeschränkungen bleiben über die Feiertage unverändert. Treffen mit maximal fünf Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten sind erlaubt.
  • Ruhetage: Die nach der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geplanten Ruhetage an Ostern sind vom Tisch. Auch an Gründonnerstag und Karfreitag bleiben die bestehenden Regeln erhalten.
  • Hotels und Gaststätten: Übernachtungen sind nach wie vor nicht gestattet. Ministerpräsident Volker Bouffier kündigte rasche finanzielle Hilfen für die betroffenen Unternehmen an.
  • Ausgangssperre: In Hessen wird vorerst keine landesweite Ausgangssperre eingeführt. Allerdins ist es den Kommunen freigestellt, ob sie, gekoppelt an den Inzidenzwert, eine vorübergehende Ausgangssperre erlassen.
  • Alten- und Pflegeheime: Ab dem 1. April sollen Besuche in Alten- und Pflegeheimen wieder möglich sein. Zwei Personen pro Tag sollen eine Bewohnerin oder einen Bewohner besuchen können.
  • Zoos und botanische Gärten: Die Außenanlagen von Zoos und botanischen Gärten bleiben geöffnet.
  • Museen und Ausstellungen: Alle geschlossenen Ausstellungsorte dürfen vorerst noch keine Besucher:innen empfangne.
  • Fitnessstudios: In Fitnessstudios darf weiter trainiert werden - allerdings nur unter strengen Beschränkungen. Auf einer Fläche von 40 Quadratmetern darf maximal eine Person trainieren.
  • Gottesdienste: Für Gottesdienste wird es keine Beschränkungen geben. Die hessische Landesregierung von Form von Bouffier appelliert aber vor allem an die katholische und evangelische Kirche, Gottesdienste an Ostern virtuell abzuhalten.

Ergänzend dazu können bei hohen Inzidenzen Städte und Landkreise von sich aus mit schärferen Einschränkungen reagieren: Das können nächtliche Ausgangssperren sein, Schulschließungen oder dringende Empfehlungen an Kita-Eltern, ihren Nachwuchs zu Hause zu betreuen. (Jutta Rippegather)

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst

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