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Hessen

Corona in Hessens: Kritik an neuen Vorschriften

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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In Hessen vermissen Eltern ein klares Statement zum Normalbetrieb in Schulen. Die Politik dürfe beim Impfen der Kinder keinen Druck auf die Eltern ausüben.

Die am Donnerstag in Kraft getretenen neuen Corona-Vorschriften stoßen weiter auf Kritik. Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP im Landtag, Jürgen Lenders, forderte am Donnerstag größere Erleichterungen für die Heilbäder. Die starke Beschränkung der Besucherzahl führe dazu, dass Bäder und Thermen kaum noch rentabel betrieben werden könnten. „Wenn man stattdessen die 3G-Regel anwendet und konsequent Geimpften, Genesenen und Getesteten Zutritt gewährt, ist das auch in Bezug auf das Infektionsrisiko vertretbar.“

Die AfD teilte mit, sie erwäge Verfassungsklage: Die Verordnung übe „massiven Druck“ auf Ungeimpfte aus. „Das führt zu einem indirekten Impfzwang“, sagte Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der Rechtsaußen-Fraktion im Landtag. Die Elterninitiative Familien (IF) begrüßte den Wegfall des Wechselunterrichts im hessischen Konzept, vermisst aber „ein klares Statement dazu, dass Schulen sichere Orte sind und Unterricht dort weitgehend unbeschwert stattfinden kann“. Da jetzt jeder Erwachsene die Chance auf eine Impfung habe, sei es an der Zeit, die psychischen, sozialen und gesundheitlichen Folgen der Einschränkungen zu berücksichtigen. „Daher fordern wir uneingeschränkten Regelunterricht mit Klassenfahrten und Schüleraustauschen, mit Schulfesten und interdisziplinären Arbeitsgemeinschaften, mit Sport- und Musikunterricht und Schulkonzerten“, sagte IF-Mitglied Katrin Lena Greiner. Angesichts der steigenden Zahlen befürchten die Eltern, dass ihre Kinder auch im kommenden Winter wieder dauerhaft mit Maske im Unterricht sitzen müssen. Und dass die Stiko-Impfempfehlung von der Politik „als Druckmittel eingesetzt wird, das die Freiwilligkeit der Impfung letztlich infrage stellt“. Zu den weiteren offenen Fragen gehört laut IF auch die nach dem künftigen Umgang mit Quarantäne bei Auftreten einzelner Infektionen in den Schulen.

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