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Hessen

Corona in Hessen: Mehr Power für die Kontaktverfolgung

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Gesundheitsämter bereiten sich auf die Virus-Mutationen vor. Mit einheitlicher Software und mehr Personal.

Es ist ein Jahr Pandemie – und endlich können Hessens Gesundheitsämter bei der Kontaktverfolgung über eine einheitliche Software kommunizieren: Noch in diesem Monat sollen alle coronarelevanten Daten flächendeckend über „Sormas“ zusammenlaufen und dadurch einen besseren Austausch ermöglichen. Darauf hat sich die hessische Landesregierung mit den Landkreisen und kreisfreien Städten geeinigt. Des Weiteren soll in Vorbereitung auf neue Virusvarianten das Personal für die Kontaktverfolgung von Corona-Infizierten aufgestockt werden.

„Pakt für die Nachverfolgung“ nennt die Landesregierung die Umsetzung dessen, was die Ministerpräsident:innen-Konferenz und der Bund beschlossen hatten. „Ein wichtiger Baustein für einen besonnenen Weg aus dem Lockdown“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) vom Montag.

Noch vor einem Jahr herrschte in den Gesundheitsämtern Zettelwirtschaft. Faxen gehörte zum Alltag. Das bundesweit einheitliche System „Sormas“ soll die Kontaktverfolgung und damit die Unterbrechung von Infektionsketten beschleunigen. „Dies ist ein wichtiger Faktor für mögliche weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen“, sagte Wintermeyer, der Chef der Staatskanzlei. Wie diese konkret aussehen können, beraten am Mittwoch die Ministerpräsident:innen mit dem Bund. „Diese digitale Vereinheitlichung wird dabei helfen, Personal zu entlasten und die Kommunikation der Gesundheitsämter untereinander zu erleichtern“, sagte Klose.

Zu dem „Pakt“ gehört auch, dass alle 24 hessischen Gesundheitsämter mehr Personal für die Nachverfolgung schulen und vorhalten. Statt ursprünglich fünf sollen bis zu zehn Kontaktnachverfolger:innen pro 20 000 Einwohner:innen bereitstehen, um zeitnah auf mutationsbedingte Steigerungen der Inzidenzen reagieren zu können. Auch dies soll davor schützen, mögliche Lockerungen wieder zurücknehmen zu müssen. Bei Bedarf unterstützt das Land mit Personal aus seinem landeseigenen Pool von Bediensteten und Student:innen. Und die Bundeswehr kann wieder Soldatinnen und Soldaten abstellen.

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