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Der 15-jaehrige Adrian wird im Impfzentrum in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden mit dem Biontech Impfstoff gegen Covid 19 von der Krankenschwester Fatima Hachmi geimpft. epd
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Der 15-jaehrige Adrian wird im Impfzentrum in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden mit dem Biontech Impfstoff gegen Covid 19 von der Krankenschwester Fatima Hachmi geimpft. epd

Pandemie

Corona in Hessen: Politik begrüßt Stiko-Empfehlung – Impfen soll den Schulbetrieb sichern

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Die ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. Die Politik in Hessen begrüßt die Neuigkeit. Die Inzidenz liegt weit über der des Vorjahres.

Wiesbaden - Impftage direkt nach den Sommerferien fordert die hessische Linke von der Landesregierung. „An jeder weiterführenden Schule muss am ersten Schultag ein mobiles Impfteam stehen“, sagte Elisabeth Kula, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, am Montag (16.08.2021) in Wiesbaden. Um den Präsenzunterricht in Herbst und Winter aufrecht erhalten zu können, müsse die Impfung der Schülerinnen und Schüler gegen das Coronavirus jetzt oberste Priorität genießen.

Die zuständigen Ministerien verweisen auf die Arztpraxen sowie die Impfzentren, die Ende September schließen werden. Und auf die Sonderaktionen der Kommunen. Der Landkreis Gießen etwa plant, mit mobilen Teams des Impfzentrums an allen weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufsschulen einen Stopp einzulegen. Ob Frankfurt da Ähnliches plant? Eine Anfrage der Frankfurter Rundschau blieb am Montag bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Stiko mit Impfempfehlung für Zwölf- bis 17-Jährige: Politik in Hessen begrüßt Neuigkeit

Am Montag hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Impfempfehlung auf die Gruppe der gesunden Zwölf- bis 17-Jährigen erweitert. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) begrüßte die Neuigkeit: „Diese Entscheidung ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer vielfältigen Maßnahmen für einen sicheren Schulbetrieb und den angestrebten Präsenzunterricht nach den Sommerferien.“ Wer in den Impfzentren den ersten Piks bekommt, werde dort auch den zweiten erhalten, versprach Michael Schaich, Sprecher im Innenministerium. Zwischen den beiden Impfungen müssen - je nach Hersteller - mindestens drei Biontech) oder vier Wochen (Moderna) vergehen.

Schon vor der Stiko-Empfehlung waren gesunde Minderjährige nach vorheriger Aufklärung und mit Zustimmung ihrer Eltern immunisiert worden. Wie aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorging, hatten bis Montag 23 Prozent in der Altersgruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen die Erstimpfung erhalten, 13,3 Prozent waren vollständig geimpft.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt – Offenbach an der Spitze

Unterdessen stieg die Zahl der Neuinfektionen weiter an. Binnen eines Tages wurden für Hessen weitere 92 Fälle gemeldet. Ein Mensch starb an oder mit dem Virus, meldete das RKI. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner, stieg leicht auf 34,6. An der Spitze lag die Stadt Offenbach mit einer Inzidenz von 76. Auch in Darmstadt (49,4) gelten wieder strengere Regelungen. Wie die Landesregierung weiter verfahren wird, entscheidet das Corona-Kabinett in Wiesbaden am heutigen 17. August.

Vor genau einem Jahr lag die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz lediglich bei 11. Darauf wies Vize-Ministerpräsident Tarek Al-Wazir (Grüne) hin, der am Montag eine Kampagne der Landesregierung eröffnete. Gemeinsam mit Heiko Durth, dem Präsidenten von Hessen Mobil, stellte Al-Wazir in Wiesbaden Banner und digitale LED-Tafeln vor, die auf die Bedeutung der Impfung und der Tests sowie auf die dazu gehörenden Angebote im Land hinweisen. Alleine mit den blauen Bannern über Bundesstraßen, hieß es, würden täglich bis zu 400.000 Menschen erreicht. (Jutta Rippegather)

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