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Corona in Hessen: Impfaktionen auf der Straße kommen gut an

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Von: Jutta Rippegather

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FOTO TAGESSATZ © ROLF OESER

Hunderte nutzen das Angebote an frequentierten Plätzen in Hessen. Auch in den Impfzentren steigen die Zahlen wieder.

Nach einem Rückgang steigen die Zahlen der Erstimpfungen in den 28 hessischen Impfzentren wieder. 34 564 waren es in der vergangenen Woche: 5734 mehr als eine Woche zuvor.

Gut angenommen werden auch die Sonderimpfungen. Auf dem Wochenmarkt in Friedberg zum Beispiel bildeten sich am Samstag lange Warteschlangen. 156 Menschen holten sich dort ihre erste Impfung. Auch in Frankfurt und in vielen anderen Städten und Gemeinden boten mobile Impfteams ihre Dienste an und werden dies in den nächsten Tagen und Wochen noch tun. Sie halten überall dort, wo viele Menschen unterwegs sind: vor Supermärkten, Bahnhöfen oder auch Schwimmbädern und Badeseen.

Eine positive Bilanz zieht entsprechend auch Caroline Bleschke vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Frankfurt. Seit drei Wochen kämen täglich etwa 350 Personen zu den offenen Terminen in der Festhalle. „Das ist mehr als wir erwartet haben.“ Hinzu kämen jene mit Termin, so dass aktuell pro Tag zwischen 700 und 1000 Personen gespritzt würden.

Darüber hinaus würden auch die Sonderaktionen der Stadt an stark frequentierten Plätzen sehr gut angenommen. An der Konstablerwache etwa seien es am vergangenen Samstag innerhalb von sechs Stunden 227 Impfungen gewesen, an dem Samstag davor 230. „Da es aktuell so einfach wie nie zuvor ist, sich im Impfzentrum den Schutz gegen das Virus zu holen, freuen wir uns über jede zusätzliche Impfung“, sagt Michael Schaich, Sprecher des hessischen Innenministeriums, das für die Impfzentren zuständig ist.

Die schließen zwar spätestens Ende September. Doch es sei kein Problem, anderswo die Zweitimpfung zu erhalten. Arztpraxen sowie die betriebsärztlichen Dienste übernähmen die Aufgabe, auch künftig soll es Sonderaktionen geben. „Angesichts nach wie vor steigender Infektionszahlen möchten wir alle Unentschlossenen ermutigen, ins Impfzentrum der Wahl zu kommen.“

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