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Hessen

Corona: Hessen will mehr impfen

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Die Zentren erweitern in den nächsten Tagen ihre Kapazitäten. Auch sollen die ersten 100 Arztpraxen mit einsteigen.

Das Impfen in Hessen könnte an Fahrt aufnehmen. Frankfurt erweitert am kommenden Montag die Öffnungzeiten des Impfzentrums um drei Stunden am Tag. Statt bislang 2000 sollen bis zu 3000 Spritzen täglich injiziert werden. „Wir fahren jetzt richtig hoch“, kündigt Elke Voitel vom Gesundheitsdezernat am Montag der FR an. Offenbach will das Tempo in der Stadthalle schon am Mittwoch deutlich erhöhen. Täglich 800 Impfungen könnten dann vorgenommen werden, sagt Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne). „Damit sind wir schon fast unter Volllast. Ausgelegt sind wir auf 1000 pro Tag.“ Begonnen hatte die Stadt bei der Eröffnung am 9. Februar mit 52 am Tag.

Zum Gasgeben ist es höchste Zeit. Mit einer Quote von sechs Prozent bei der Erstimpfung rangiert Hessen beim Länderranking des Robert-Koch-Instituts knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Bei der Zweitimpfung (2,7) ist einzig Niedersachsen noch schlechter (Stand 7. März).

„Bei der Zweitimpfungsquote wird unser Land in den nächsten Tagen auch messbar aufholen“, versichert der Sprecher des Innenministeriums, Marcus Gerngroß, auf Anfrage. Und: „Mit der Öffnung der Priorisierungsgruppe 2 und zuverlässigeren Impfstofflieferungen für die kommenden Wochen werden nun deutlich mehr Menschen Impftermine bekommen können als zuvor.“

Für diese Woche seien in den 28 Zentren rund 87 000 Termine für Erstimpfungen vereinbart. Rund 40 000 mehr, als in der vergangenen Woche, so der Sprecher. Hinzu kämen individuelle Impftage für Pädagog:innen, Erzieher:innen sowie Polizist:innen. Alleine an den vergangenen beiden Wochenenden seien mehr als 22 000 Ärzt:innen sowie medizinisches Personal vornehmlich mit dem Vakzin von Astrazeneca gespritzt worden.

Den Angaben des Ministeriums zufolge hat der Bund vom 26. Dezember bis 7. März rund 796 000 Impfdosen nach Hessen geliefert. Rund 70 Prozent seien verimpft. Die übrigen rund 176 000 Dosen würden in den nächsten Tagen verabreicht. Wann Hausärzte und Betriebsärzte einsteigen, steht laut dem Sprecher noch nicht fest. Geplant sei ein „stufenweisen Prozess“, nach FR-Informationen zunächst mit 100 Praxen, „um Logistik und Möglichkeiten der Vertragsärzte nicht zu überspannen“.

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