Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

KOMMENTAR

Corona-Geimpfte haben Recht aufNormalität

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
    schließen

Die neue hessische Verordnung ist großzügig und folgerichtig.

Die Luft für Ungeimpfte wird immer dünner. Von Donnerstag an kann es passieren, dass ein Gast in einem Lokal trotz Testnachweis draußen bleiben muss. Dass er nicht mehr den Geimpften oder Genesenen gleichgestellt ist. Nicht dabei sein kann, wenn andere die wiedergewonnenen Freiheiten genießen. Ein zusätzlicher Grund, sofort eines der vielen niederschwelligen Impfangebote zu nutzen. Dazu kommt die großzügige Geste der Landesregierung, die das Ende der Quarantäne-Lohnfortzahlung aus Rücksicht auf die Spätzünderinnen und -zünder noch ein paar Wochen verschiebt.

Der Spielraum für die Politik wird auch immer enger. Mit der steigenden Impfquote entfallen die Gründe für die Einschränkungen. Wer sich durch den Piks schützt und Verantwortung für seine Mitmenschen übernimmt, hat alles getan und das Recht auf einen weiteren Schritt hin zur Normalität. Fest im Blick muss die Situation in den Krankenhäusern bleiben. Im Moment kann sich die Gesellschaft die Pandemie der Ungeimpften leisten. Bei einer starken Grippewelle etwa könnte sich das schnell ändern.

Die neuen Indikatoren und die 2G-Option sind logische Folge der Tatsache, dass mehr als 62 Prozent aller Erwachsenen vollständig geimpft sind. In der neuen Verordnung hat das Kabinett noch ein weiteres heißes Eisen gepackt: Bei 2G-Veranstaltungen gelten die Regeln auch fürs Personal. Aber: Der Chef oder die Chefin darf seine Beschäftigten nicht nach dem Impfstatus fragen, sagen die Gewerkschaften. Konflikte sind programmiert, hier bedarf es dringend einer Lösung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare