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Kirche

Christen in Hessen werden Ostern feiern

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Gottesdienste mit Gläubigen sind in Hessen nun doch möglich. Daran hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Anteil.

Noch am Mittwoch hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Kirchen „dringlich“ gebeten, an Ostern auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Nach einem Gespräch zwischen ihm und hochrangigen Vertretern der Religionsgemeinschaften steht nun fest: Es wird Gottesdienste geben, bei denen Gläubige in den Kirchen anwesend sind – wenn auch unter strengen Hygienevorgaben.

„Wir sind sehr froh, dass diese Gottesdienste stattfinden können“, sagte dazu Stephan Schnelle, Sprecher des Bistums Limburg. Sie seien kein Event und keine „Spielerei“, sondern könnten Menschen gerade in schweren Zeiten Halt und Zuversicht geben.

Die Erfahrungen der vergangenen Monate hätten gezeigt, so Schnelle, dass die Pfarreien und die Gläubigen verantwortungsvoll und umsichtig seien, es sei zu keinen Corona-Ausbrüchen durch Gottesdienste gekommen. Die Hygienekonzepte seien erprobt und sicher.

Vergangene Weihnachten hatten die Kirchen unter den gleichen Voraussetzungen geöffnet, nachdem an Ostern 2020 die Gotteshäuser in aller Regel verschlossen geblieben waren – was bei vielen Christ:innen Ärger erregt hatte. Nun sollen die Gottesdienste mit einer begrenzten Zahl von Menschen gefeiert werden, zudem werden viele Gemeinden das Geschehen live übertragen.

Die Einigung sei in recht entspannter Atmosphäre zustande gekommen, berichtete Volker Rahn, Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). „Es gab am Donnerstag keinen Dissens mehr“, sagte er. Dabei habe auch die Rücknahme der sogenannten Osterruhe durch Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Rolle gespielt.

Rahn wie darauf hin, dass Ostern als „die Feier der Auferstehung Jesu“ für Christen das höchste Fest sei. Auch bei der evangelischen Kirche solle nun wie bereits vergangenes Weihnachten verfahren werden.

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