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Carsharing in Hessen: Land vereinfacht das Autoteilen

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Von: Jutta Rippegather

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Ein neues Gesetz erlaubt Stationen für Carsharing jetzt auch in den Ortszentren. Es macht die Flotten sichtbarer.

Kommunen dürfen Carsharingstationen künftig an allen öffentlichen Straßen einrichten. Einem entsprechenden Gesetz der Landesregierung hat der Landtag jetzt zugestimmt. Es soll ermöglichen, mehr Parkflächen für diese Fahrzeuge zu vergeben – auch in Ortszentren, wo Stellplätze knapp seien, sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). „Carsharing ist ein wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilitätssystems“, sagte der Minister. Das Gesetz soll als Anreiz dienen, aufs eigene Auto zu verzichten, Fahrzeuge vermehrt zu teilen statt sie zu besitzen. Profitieren würden damit auch jene, die auf einen eigenen Wagen angewiesen sind. „Damit ist es auch ein Beitrag, den Parkdruck in den Innenstädten zu vermindern.“

Die neue Vorschrift ermögliche, Carsharinganbietern Flächen an Ortsdurchfahrten von Landes- und Kreisstraßen sowie an Gemeindestraßen für fest stationierte Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Bislang sei dies nur an innerörtlichen Bundesstraßen möglich. Die Details können die Kommunen selbst regeln – etwa ob die Erlaubnis an die Umweltfreundlichkeit der Fahrzeugflotte geknüpft ist.

Der digitalpolitische Sprecher der FDP, Oliver Stirböck, begrüßte die Neuerung, die seine Fraktion bereits vor einem Jahr gefordert hatte. Die Flotten müssten öffentlich sichtbar sein. „Carsharing versöhnt den Individualverkehr mit der Umwelt und zeigt die Chancen der Digitalisierung als wichtiger Treiber der Sharing Economy und damit auch des Carsharings.“

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