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Bistum Limburg: Neue Seite zu Skandal um sexuellen Missbrauch

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Von: Peter Hanack

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Katholisches Bistum Limburg informiert Betroffene mit neuem Internetauftritt über Hilfsangebote und darüber, wie sexueller Missbrauch künftig verhindert werden soll

Menschen, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, sollen bei der katholischen Kirche im Bistum Limburg Hilfe finden. Das Bistum hat dafür am Montag eine neue Webseite freigeschaltet.

„Mit der neuen Internetpräsenz zeigen wir, dass wir an der Seite der Menschen stehen, die durch Mitarbeitende in unserem Bistum sexualisierte Gewalt erfahren haben“, sagte Pressesprecher Stephan Schnelle. Die Kontaktdaten der Ansprechpersonen für Betroffene von sexuellem Missbrauch, Ursula Rieke und Hans-Georg Dahl, seien dort schnell und einfach zu finden. Diese seien vom Bistum Limburg als Ansprechpartner beauftragt worden, sind jedoch selbst keine Mitarbeitenden und damit nicht weisungsgebunden.

Auf der Seite sind Hilfsangebote und Leistungen des Bistums für Betroffene zu finden. Erklärt wird auch, wie es abläuft, wenn jemand ein Missbrauchsdelikt anzeigen will. Zur Webseite gehören auch zwei Themenseiten zur Aufarbeitung des Misssbrauchsskandals und dazu, wie künftig sexueller Misssbrauch verhindert werden soll. Insgesamt seien zu diesem Zweck im Bistum mehr als 60 Maßnahmen getroffen worden. Die Seite zeige, wie diese umgesetzt würden. Zudem finden sich Informationen zum Betroffenenbeirat der Bistümer Fulda, Limburg und Mainz sowie zur Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des Skandals. pgh

Die neue Internetseite heißt: gegen-missbrauch.bistumlimburg.de

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