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Astrazeneca: Weniger Impfstoff als angekündigt

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Hessen bekommt nur ein Drittel der zugesagten Astrazeneca-Dosen. Aber das Serum ist wieder erlaubt.

Die Impfung mit Astrazeneca wird am Samstag fortgesetzt. Das teilte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag mit. Kurz zuvor hatte die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) das Serum für zuverlässig und sicher erklärt. „Wir werden jetzt schnell weitermachen“, sagte Bouffier. Das „Hin und Her“ habe zu Verunsicherung in der Bevölkerung geführt. Dazu gebe es aber keinerlei Grund. „Jede Impfung ist besser, als ohne Schutz zu sein.“

Am Dienstag hatte das Bundesgesundheitsministerium das Benutzen von Astrazeneca auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts bundesweit ausgesetzt. In den überraschten hessischen Impfzentren wurden Termine bis einschließlich Freitag storniert. Dies betraf bis zu 30 000 Personen, teilte das Innenministerium in Wiesbaden auf Anfrage der FR mit.

Es bestätigte außerdem, dass Astrazeneca nicht wie verabredet liefert. Der Bund habe dem Land mitgeteilt, dass Hessen in den nächsten Wochen nur ein Drittel der ursprünglich zugesagten Menge erhält. Konkret bedeute dies jeweils 14 400 Dosen für die beiden ausstehenden Märzlieferungen, statt der angekündigten rund 42 000 Dosen pro Lieferung. Termine hätten deswegen jedoch nicht abgesagt werden müssen, sagte Ministeriumssprecher Marcus Gerngroß.

Bisher wurden in Hessen 114 703 Personen mit dem Vakzin geimpft. 43 haben bereits die Zweitimpfung erhalten. Insgesamt erhielten in Hessen bis einschließlich Mittwoch 535 743 Menschen ihre erste Impfdosis gegen das Coronavirus. Die Impfquote lag damit bei 8,5 Prozent. 228 181 bekamen auch schon ihre Zweitimpfung, das entspricht einer Quote von 3,6 Prozent. jur

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