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Acht Hessinnen und Hessen engagieren sich für Europas Zukunft

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Von: Peter Hanack

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Die Europäische Union hat zufällig ausgewählte Menschen eingeladen, an Bürgerforen teilzunehmen. Auch eine Frankfurterin und sieben weitere Menschen aus Hessen sind dabei.

Zurzeit nehmen Bürgerinnen und Bürger aus ganz Europa an vier sogenannten Europäischen Bürgerforen teil. Mit dabei bei dieser Konferenz zur Zukunft Europas sind auch sechs Hessen und Hessinnen.

Franziska Eifert arbeitet als Assistentin einer Führungskraft in der Pharmaziebranche. Nun aber ist die 58 Jahre alte Frankfurterin eine von 108 Deutschen und sechs Hess:innen, die gemeinsam Wege für eine gute Zukunft Europas suchen und beschreiben. „Der europäische Gedanke ist ein großes Geschenk“, sagt sie. Schon ihr Großvater habe sich als einer der Ersten für die europäische Idee starkgemacht. Das Gemeinsame der Länder Europas sei so schon in ihrer Kindheit zu Hause immer wieder Thema gewesen. Zudem hätten ihre Großeltern in ihren Memoiren die Kriegs- und Nachkriegszeit politisch aufzuarbeiten versucht. „Dass wir dieses gemeinsame Europa bereits kurz nach den furchtbaren Weltkriegen geschaffen haben, ist wunderbar“, sagt Franziska Eifert. Auch das sei für sie ein guter Grund, ihre Zeit und ihr Engagement einem Bürgerforum zu widmen. Sie wird vom 7. bis 9. Januar auf dem Forum „Klimawandel und Umwelt/Gesundheit“ in Warschau dabei sein – in Präsenz oder virtuell, je nachdem, wie es die Pandemielage erlaubt.

Die Foren

Die „Konferenz zur Zukunft Europas“ ist eine Initiative des Europäischen Parlaments, des Rats und der Kommission. Sie soll bis April 2022 Leitlinien für die Politik der EU erarbeiten.

Vier Bürgerforen sind ein wichtiger Teil der Konferenz. Aber auch alle Bürgerinnen und Bürger der EU sind aufgerufen, online ihre Meinung und Ideen zur Zukunft Europas auf der Internetseite https://futureu.europa.eu einzubringen.

Insgesamt nehmen rund 800 repräsentativ, aber zufällig ausgewählte EU-Bürgerinnen und -Bürger an vier Bürgerforen der „Konferenz zur Zukunft Europas“ teil. Darunter sind in jedem der vier Foren auch 27 Deutsche. Im Dezember 2021 und Januar 2022 treffen sie sich nun zum dritten Mal, und zwar je nach Themenfeld im irischen Dublin, italienischen Florenz, niederländischen Maastricht und eben in Polens Hauptstadt Warschau.

Die Europäischen Institutionen – der Rat, das Parlament und die Kommission – haben versprochen, den Empfehlungen dieser Bürgerforen bei der Planung der künftigen Politik Europas zu folgen. Die Themen sind „Demokratie in Europa, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit“, „Klimawandel und Umwelt sowie Gesundheit“, „Migration“ sowie „soziale Gerechtigkeit und Beschäftigung, Bildung, Kultur, Jugend und Sport“.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden zufällig ausgewählt, sollen aber repräsentativ für die europäische Bevölkerung sein. An jedem Forum nimmt mindestens eine Bürgerin und ein Bürger aus jedem Mitgliedstaat teil. Und ein Drittel jedes Forums besteht aus jungen Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren.

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