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SCHUL-KOMMENTAR

Abitur in Hessen: Halbherzig und fahrlässig

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Sitzt ein corona-positiver Prüfling im Raum, müssen alle anderen mit in Quarantäne. Und das Abitur ist gelaufen. Das muss verhindert werden.

Gut, dass es in Hessen eine Testpflicht gibt für alle Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen wollen. Das macht den Unterricht für alle ein ganzes Stück sicherer.

Der Schritt, zu dem sich die Landesregierung endlich durchgerungen hat, bleibt aber halbherzig. Wenn es doch eine Testpflicht für alle gibt, warum können dann nicht alle (wenigstens im Wechselmodell) in die Schule gehen? Die Klassen 7 bis 11 sitzen seit Mitte Dezember zu Hause. Es ist höchste Zeit, dass sie wieder in die Klassenräume dürfen.

Fahrlässig sind die Regeln für das Abitur. Prüflinge können sich testen, müssen aber nicht. Sitzt aber ein corona-positiver Prüfling im Raum, müssen alle anderen mit in Quarantäne. Auch die Maskenpflicht für Nicht-Getestete verhindert das laut den neuesten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts nicht.

Ja, man kann Prüflinge nicht nach Hause schicken, wenn sie den Test verweigern. Aber man kann (und muss) sie dann in einen anderen Raum setzen. Um alle vor möglichen Ansteckungen zu schützen – und vor dem Risiko, dass das Abitur schon nach der ersten Klausur gelaufen ist.

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