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Von Angesicht zu Angesicht: Videokonferenzen mit der ganzen Klasse sollen künftig über das hessische Schulportal laufen.
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Von Angesicht zu Angesicht: Videokonferenzen mit der ganzen Klasse sollen künftig über das hessische Schulportal laufen.

Bildungspolitik

Nach aus für Teams und Zoom: Land Hessen stellt Videotool

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Schulen sollen nach den Sommerferien auf kommerzielle Angebot verzichten.

Die Schulen in Hessen dürfen kommerzielle Video-Apps wie Teams oder Zoom nur noch bis Ende des Schuljahres nutzen. Das Kultusministerium versicherte am Dienstag, dass direkt nach den Sommerferien ein landeseigenes, leistungsstarkes System für Videokonferenzen dauerhaft und kostenlos zur Verfügung stehen werde.

Von 30. August an, dem ersten Tag des neuen Schuljahres, soll das hessische Schulportal mit einem funktionierenden Videomodul ausgestattet sein, kündigte ein Ministeriumssprecher am Dienstag auf Anfrage an. Die Ausschreibung dafür sei Anfang des Jahres erfolgt, der Zuschlag erfolge in Kürze.

Kostenlos für alle

Das Videosystem könne von allen an das Portal angeschlossenen Schulen kostenlos genutzt werden. Mittlerweile verfügten mehr als 1400 der rund 2000 hessischen Schulen über einen Zugang zu dem Schulportal, das seit November 2020 grundsätzlich allen öffentlichen und privaten Schulen in Hessen zur Verfügung stehe.

Das neue System sei leistungsfähig genug, ganze Klassenverbände in Onlinevideokonferenzen miteinander zu verbinden. Allerdings geht das Kultusministerium davon aus, dass nicht alle hessischen Schülerinnen und Schüler auf einmal dort aktiv seien. Geplant sei, im nächsten Schuljahr wieder Präsenzunterricht zum Standard zu machen. Videokonferenzen könnten dann als Ergänzung des Unterrichts dienen, müssten ihn aber nicht wie in der Corona-Pandemie zeitweise vollständig ersetzen.

Duldung von Teams endet

Mit Ende des Schuljahres endet die Duldung kommerzieller Plattformen durch den hessischen Datenschutzbeauftragten. Schulen, die nicht unmittelbar auf das Modul des Schulportals zugreifen könnten, dürften noch für eine Übergangszeit die kommerziellen Angebote nutzen. Neben dem Schulportal gebe es zudem eine Reihe von datenschutzkonformen Angeboten. Diese sind auf einer Liste des Berliner Datenschutzbeauftragten verzeichnet und werden von den Kultusministern akzeptiert. Sie sind unter datenschutz-berlin.de zu finden.

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sagte, das Land habe mit der Breitbandanbindung über die Ausstattung bis hin zu Qualifizierungen für Lehrkräfte die Bedingungen für den Einsatz digitaler Medien gefördert. Pandemiebedingt sei dies ausgebaut und verstärkt worden. So seien bisher rund 87 000 mobile Endgeräte ausgeliefert und für Lehrkräfte rund 55 000 Geräte bestellt und 23 000 geliefert worden. Die Schulen könnten über das Schulportal auf nichtkommerzielle Materialien für alle Fächer zugreifen.

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