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Kunst aus Frankfurt am Wiesbadener Kongresscenter

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Von: Andrea Rost

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Drei amorphe Skultupren von Emilia Neumann werden am Rhein-Main-Congresscenter aufgestellt.
Drei amorphe Skultupren von Emilia Neumann werden am Rhein-Main-Congresscenter aufgestellt. © Stadt Wiesbaden

Emilia Neumann hat den Wettbewerb „Kunst am Bau des RMCC“ gewonnen. Drei Skulpturen von ihr werden 2023 am Wiesbadener Kongresscenter aufgestellt.

Lange war die Entscheidung angekündigt, nun steht fest: Die in Frankfurt lebende und arbeitende Bildhauerin Emilia Neumann hat den Wettbewerb „Kunst am Bau des Rhein-Main-Congress-Center (RMCC)“ gewonnen. Ihr Entwurf dreier amorpher Skulpturen, die sich mit dem Thema Wasser beschäftigen und in denen sich Farbe und Materialien vermischen, wird im kommenden Jahr realisiert. Das Kunstwerk wird am Eingang zum Kongresscenter aufgestellt.

Die 37-Jährige setzte sich damit gegen sieben weitere Beiträge im von der städtischen Messe-, Kongress- und Tourismus-Holding (Triwicon) ausgelobten nichtoffenen Einladungswettbewerb durch. Nach einer Planungsphase solle 2023 mit der Umsetzung der Skulpturen von Emilia Neumann begonnen werden, teilte die Stadt mit.

An dem Wettbewerb „Kunst am Bau des RMCC“ hatten sich neben Neumann die Künstlerinnen und Künstler Christine Biehler (Hanau), Cécile Dupaquier (Berlin), Iman Issa (Berlin), Levent Kunt (Frankfurt), Christiane Möbus (Hannover), Heather Phillipson (London) und Thomas Schönauer (Düsseldorf) beteiligt. Die Fachjury kürte nur einen Siegerentwurf, ein weiteres Ranking wurde nicht vorgenommen. Den Vorsitz des unabhängigen Preisgerichts hatte Museumsdirektorin Beate Kemfert von den Opelvillen in Rüsselsheim inne.

„Mit Emilia Neumann wurde eine Künstlerin prämiert, deren Entwurf durch die Wahl des Standorts und durch die Besonderheit ihrer Werke überzeugt“, sagte Kemfert. Zur Formfindung nutze Neumann Alltagsfundstücke, die sie miteinander durchdringe, sodass man sich den Objekten von mehreren Seiten nähern könne. „Farben und Farbschlieren unterstreichen ihre Selbstbestimmtheit im künstlerischen Prozess“, so Kemfert.

Alle eingereichten Arbeiten können von Donnerstag, 1. Dezember, bis Dienstag, 6. Dezember, im Foyer des RMCC besichtigt werden.

Der Wettbewerb war der zweite Anlauf für Kunst am Bau vor dem 2018 eröffneten RMCC. Der erste endete mit einem Eklat, als die international bekannte Künstlerin Monica Bonvicini ihren Siegerentwurf, eine vier Meter hohe begehbare Pyramide, nach etlichen Querelen schließlich zurückzog.

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