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Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen verkürzen Kitas ihre Öffnungszeiten.

Offenbach/Hanau

Kürzere Betreuung

  • Agnes Schönberger
    vonAgnes Schönberger
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Wegen steigender Infektionszahlen schränken Offenbach und Hanau den Betrieb in ihren Kindertagesstätten ein. Für berufstätige Eltern wird das zur Belastung.

Es war eine Hiobsbotschaft für viele berufstätige Eltern: Als Reaktion auf die neuen Infektionsfälle beschloss der Verwaltungsstab der Stadt Offenbach bereits vor zwei Wochen, zur Eindämmung der Corona-Pandemie vom 4. bis zunächst zum 30. November in den städtischen wie auch den Kitas der freien Träger eine strikte Gruppentrennung einzuführen. Der Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach (EKO) beschloss daraufhin wegen der angespannten Personalsituation, seine Betreuungszeiten bis Ende Dezember zu reduzieren.

Alle Kinder werden bis Jahresende täglich maximal sechs Stunden betreut. Sind beide Eltern beziehungsweise Alleinerziehende berufstätig, wird eine tägliche Betreuungszeit von bis zu acht Stunden angeboten. Die Kita-Gebühr wird während der eingeschränkten Betreuungszeit automatisch reduziert.

Einen Wechsel der Kinder von einer Gruppe in eine andere ist nicht mehr erlaubt, auch nicht in den Randzeiten der Betreuung. EKO-Betriebsleiter Roberto Priore räumt zwar ein, dass man die Eltern gezwungenermaßen in eine missliche Situation gebracht habe. Er rechtfertigt den eingeschränkten Regelbetrieb damit, dass Eltern nun trotz erschwerter Bedingungen eine zuverlässige Kinderbetreuung erhielten.

Hanau hat die strikte Gruppentrennung eine Woche nach den Offenbachern eingeführt. Seit dem 11. November werden die Kinder nur noch bis zu acht Stunden, und zwar von 7.30 bis 15.30 Uhr, betreut. Diese Einschränkung gilt zunächst bis Ende November. Bei freien Trägern ist ebenfalls mit Einschränkungen zu rechnen. Die Stadt hat eine Telefon-Hotline unter der Nummer 06181 / 295 647 eingerichtet. Sie ist bis Ende November montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Der Main-Kinzig-Kreis hat allen Kommunen „dringend“ die strikte Gruppentrennung in Kitas empfohlen. Ob dies zur Reduzierung des Betreuungsangebots führt, entscheiden die jeweiligen Kommunen und Kitas.

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