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Janine Wissler kritisiert das Verhalten der Fraport.

Linkspartei

Janine Wissler kritisiert Fraport

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Für die Chefin der hessischen Linkspartei dient der Betrieb des Flughafens nicht unbedingt dem Allgemeinwohl. Die Profite behält der Konzern, Ausgaben werden abgewälzt. 

Das Verkehrsforum zum Luftverkehrsstandort und die aktuelle Fraport-Bilanz zeigen nach Ansicht von Linken-Fraktionschefin Janine Wissler, dass der Betrieb des Flughafens nicht dem Wohl der Allgemeinheit dient. Einerseits hebe das Unternehmen angesichts gesteigerter Gewinne im vergangenen Jahr die Dividende für die Aktionäre an. Gleichzeitig wolle es sich nicht an den Kosten für die S-Bahn-Erschließung des Terminals 3 beteiligen. Dabei bezieht sich Wissler auf die FR-Berichterstattung zu dem Verkehrsforum der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VHU) am Montag.

Nach Ansicht der Linken-Politikerin steht die Wachstumslogik des börsennotierten Konzerns „im diametralen Widerspruch zum Interesse der Menschen in der Region“. Das gehe auf Kosten der Qualität der Arbeitsplätze am Flughafen, der Qualität der Abfertigung und des Schutzes vor Lärm und Schadstoffen. „Dass der Condor-Chef gestern erneut behauptet hat, dass Landungen nach 23 Uhr keinen Verstoß gegen das Nachtflugverbot darstellten und ankündigt, gegen eventuelle erhöhte Landegebühren nach 23 Uhr klagen zu wollen, ist nicht hinnehmbar“, kommentierte Wissler.

Sie forderte den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf, klarzustellen, „ob wenigstens das sechsstündige Nachtflugverbot gilt – solange es das dringend notwendige achtstündige Verbot nicht gibt“. jur

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