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Bundestagswahl

Krimi um Stichwahl in Gießen

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Becher und Bouffier gleich auf bei Kampf um Chefsessel im Rathaus

Lange Zeit sah es so aus, dass Frank-Tilo Becher (SPD) und Frederik Bouffier (CDU) den Kampf um die Oberbürgermeisterwahl in Gießen unter sich entscheiden würden. Doch je später der Abend wurde, desto weiter rückte Alexander Wright von den Grünen nach vorne. Um 23.20 Uhr waren 81 der insgesamt 93 ausgezählt. Und der Berufsschullehrer mit 31,3 Prozent vorne. Es sah ganz so aus, dass der Sohn von Ministerpräsident Volker Bouffier nicht auf dem Zettel für die Stichwahl am 24. Oktober stehen wird.

Auf SPD-Mann Becher entfielen zu diesem Zeitpunkt 30,0 Prozent der Stimmen, auf Bouffier 28,8 Prozent. Abgeschlagen: Marco Rasch (Die Partei) mit 7,4 Prozent und der Parteilose Thomas Dombrowski mit 2,5 Prozent.

In der mittelhessischen Universitätsstadt war die SPD-Rathauschefin nach zwei Amtszeiten nicht mehr angetreten. Ihren Rückzug hatte Dietlind Grabe-Bolz mit persönlichen Gründen angegeben. Am Ende einer dritten Amtszeit in Gießen wäre sie 70 Jahre alt gewesen. Grabe-Bolz wird am 12. Dezember aus ihrem Amt scheiden.

Der 30-Jährige Rechtsanwalt Frederik Bouffier ist in der Kommunalpolitik aktiv. Er sitzt in der Gießener Stadtverordnetenversammlung und im Kreistag. Frank-Tilo Becher (SPD) ist seit 2018 Landtagabgeordneter. Der evangelische Theologe war früher Dekan von Gießen. Nach der Kommunalwahl im März hat sich eine Regierungskoalition aus Grünen, SPD und Linken zusammengefunden.

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