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Bad Homburg

Kreis will Landratsamt kaufen

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Für die fünf Gebäude an der Ludwig-Erhard-Anlage werden 52 Millionen Euro fällig. Landrat Ulrich Krebs spricht von einem „guten Geschäft“.

Als „sehr gutes Geschäft“ hat Landrat und Finanzdezernent Ulrich Krebs (CDU) am Montagabend im Kreistag die Pläne des Hochtaunuskreises bezeichnet, das Landratsamt in Bad Homburg zu kaufen. Konkret geht es um das Büro- und Verwaltungsgebäude; ausgenommen sind die Räume der Taunussparkasse. Der Kauf soll zum 31. Dezember dieses Jahres erfolgen.

Die Kosten liegen bei insgesamt 52 Millionen Euro. Da der Kreis dafür einen Kredit aufnehmen muss, würden seine Schulden bis zum Jahresende auf 796 Millionen Euro steigen. Aus diesem Grund hat der Landrat am Montag einen Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2017 in den Kreistag eingebracht.

Seit 1999 befindet sich das Landratsamt in den Gebäuden Ludwig-Erhard-Anlage 1-5. Der Mietvertrag mit dem Eigentümer Gibila Vermietungsgesellschaft „Am Zeppelinstein“ mbH läuft eigentlich noch bis zum 30. Juni 2021, zum Ende der vereinbarten Zeit hatte der Kreis sich ein Vorkaufsrecht gesichert.

Dass es nun möglich sei, das Landratsamt vorzeitig zu erwerben, sei eine günstige Gelegenheit, warb Ulrich Krebs. Die Zinsen seien aktuell niedrig. So könne der Kreis durch den Wegfall der Mietzahlungen in den kommenden zweieinhalb Jahren einen finanziellen Vorteil von 3,1 Millionen Euro erzielen.

„Mit dem Entschluss zum Kauf sichern und stärken wir den Behördenstandort in der Kreisstadt und den Standort Bad Homburg als Ganzes“, sagte Krebs. Ein Umzug 2021 an einen anderen Standort sei angesichts des Immobilienmarkts nur schwer vorstellbar. Die Kosten für einen möglichen Neubau der Kreisverwaltung mit ihren knapp 860 Mitarbeitern bezifferte der Landrat auf rund 100 Millionen Euro.

Der Kreisausschuss hat dem Kauf bereits zugestimmt. Am 20. November wird der Kreistag darüber entscheiden. twe

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