+
Auf dem roten Teppich rein ins Warme: Bei der "Sailfish Night of the Year" in der Stadthalle Langen.

Langen

Stadthallen-Betrieb läuft rund

Die Stadt Langen ist in der Triathlon-Szene inzwischen ein Begriff. Das macht Joachim Kolbe, Geschäftsführer der Bäder- und Hallenmanagement-Gesellschaft, stolz. Die gelungene Premiere der „Sailfish-Night“ sieht er als "Sahnehäubchen".

Von Achim Ritz

Die Gäste des Gala-Abends dürfen die Neue Stadthalle Langen selbstverständlich über einen roten Teppich, der am Eingang an der Südlichen Ringstraße vor der gläsernen Front ausgerollt ist, betreten. Ein paar Schritte weiter über die breite Treppe öffnet sich der große Saal mit vor der Bühne festlich gedeckten Tischen. Der Raum ist in weiches Licht getaucht. Überall stehen und sitzen Menschen zusammen, sind in Gespräche vertieft, die sich bei dieser „Sailfish Night of the Year“ meist um Erfahrungen im harten sportlichen Wettkampf drehen. Vor dem Haus stehen schwere Limousinen bereit, deren Fahrer die Besucher später gern ins Hotel bringen.

Die Neue Stadthalle präsentierte sich am Samstagabend vor internationalem Publikum im Festtagskleid. Der Triathlet und Unternehmer Jan Sibbersen (Neopren-Anzüge und Sportbekleidung) hatte mit Chris McCormack, Gewinner des Ironman Hawaii 2010, Timo Bracht, Nicole Leder oder Thomas Hellriegel und anderen Sportlern die Weltelite der Triathleten und rund 800 Gäste in die Stadthalle geladen.

Die Stadt Langen ist in der Triathlon-Szene inzwischen ein Begriff geworden. Das macht Joachim Kolbe, Geschäftsführer der Bäder- und Hallenmanagement-Gesellschaft, und sein Team von der Stadthalle stolz. Und die gelungene Premiere der „Sailfish-Night“, die Katrin Müller-Hohenstein vom ZDF moderierte, betrachtet Kolbe als ein Sahnehäubchen. Die harte Arbeit des vergangenen Jahres, den Betrieb in der Neuen Stadthalle nach anfänglichen Problemen mit der Bühnen- und Tontechnik zum Laufen zu bringen, hat sich seiner Meinung nach gelohnt.

Jan Sibbersen trainiert nicht, um nur einmal zu zeigen, was er kann. Mit seiner „Sailfish Night“ möchte er auch in den nächsten Jahren Athleten ein Forum zur Kommunikation abseits des Sports bieten. Zum Abschluss der Saison heißt die Devise des Sportlers und Firmenchefs, elegante Abendgarderobe und lockere Atmosphäre, statt Trikot, Laufschuhe, Schweiß und Zeitstress.

Das gefällt auch Dorothea Zimmer aus Bad Vilbel, die Langen und „den wunderschönen Waldsee“ vom 1. Frankfurt City Triathlon und von der von Jan Sibbersen initiierten „Swim-Night“, dem Trainingsabend, kennt. Zu dem kommt auch Nina Kunath aus Mühlheim, die sich schon auf die Olympische Triathlon-Distanz gewagt hat. Carsten Wink (45) aus Forchheim sagt, dass Langen unter den Sportlern bereits sehr bekannt sei und der Wettkampf im Waldsee wegen der gut funktionierenden Logistik gelobt werde. Wink findet es gut, dass an Ort und Stelle ausreichend Parkplätze zur Verfügung stünden, so dass er das Rennrad und Gepäck nicht so weit transportieren müsse.

Wenn Jan Sibbersen seine „Sailfish-Night“ in der Neuen Stadthalle etabliert, gibt es immer eine Gewinnerin: die in Essen ansässige Stiftung Kinderherz Deutschland. Sie bekommt einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Tombolalose. „Wir werden 2000 Euro spenden“, sagte Jan Sibbersen gestern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare