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Neu-Isenburg

Vergessene Grenzen

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Der Dreieicher Heimatforscher Wilhelm Ott hat jetzt gemeinsam mit dem Verein für Geschichte, Heimatpflege und Kultur Neu-Isenburg (GHK) am originalen Standort des Dreiherrnsteins wieder eine Markierung aufgestellt.

Der Dreiherrnsteinplatz in Gravenbruch hat seinen Namen nach einem aufwendig gestalteten Grenzstein mit drei Seiten, einem sogenannten Dreimärker. Er steht zusammen mit zwei weiteren Steinen vor der Polizeistation. Ursprünglich stand er aber nicht dort, sondern rund 200 Meter entfernt am Waldrand neben dem Regenrückhaltebecken. Beim Bau der Wohnstadt wurde er hierher versetzt.

Der Dreieicher Heimatforscher Wilhelm Ott hat jetzt gemeinsam mit dem Verein für Geschichte, Heimatpflege und Kultur Neu-Isenburg (GHK) am originalen Standort des Dreiherrnsteins wieder eine Markierung aufgestellt. Hier stießen einst drei verschwundene Herrschaften aneinander, der Forst Offenbach der Grafen von Ysenburg, den Gravenbruchwald der Grafen von Schönborn und der Deutsch-herrenwald des Deutschen Ordens in Frankfurt. Auf dem Dreiherrnstein sind die Wappen dieser drei Herrschaften eingemeißelt. Südöstlich des einstigen Standorts sind nach Angaben Otts noch vier schöne Grenzsteine mit den Schönborner Löwen und dem Kreuz des Deutschen Ordens erhalten. Die beiden anderen Grenzsteine am Dreiherrnsteinplatz stammen ebenfalls von hier.

Über ein an dem Pfahl angebrachtes Schild mit einem QR-Code können sich jetzt Besucher mit einem Smartphone Informationen über den Stein und die Grenze aufrufen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.steine-in-der-dreieich.de/SBGR.html.

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