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Überschuss statt Defizit

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Die Kommunalen Betriebe machen 1,9 Millionen Euro gut. Das ist weitaus besser als erwartet. Die Bürger profitieren bei den Gebühren auch schon davon.

Statt einer Million „Miese“ nun fast 900 000 Euro Überschuss: Die Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) schließen das Jahr 2015 nach einer unabhängigen Prüfung weitaus besser ab als ursprünglich vorgesehen. Die Bürger konnten schon davon profitieren: Die Abwasser- und Abfallgebühren blieben stabil.

Vor allem sind es Einmaleffekte, die zu diesem positiven Jahresergebnis geführt haben: Die Kommunalen Betriebe haben das Urberacher Rektorhaus an der Töpferstraße verkauft. Eine Kinderärztin und ein Hausarzt sollen dort einziehen. Auch eine größere Haushaltsrückstellung wurde 2015 aufgelöst.

Die KBR haben aber auch Kosten eingespart. Die Sauna im Badehaus wurde im Oktober 2015 an die „Saunaritter“ verpachtet, im Schwimmbadbereich gab es einige Umstrukturierungen. Dadurch ließ sich der städtische Verlust um rund 100 000 Euro senken. „Wir waren mal bei 1,2 Millionen Euro jährlichem Defizit im Badehaus und sind jetzt bei 900 000 Euro“, erklärte Erster Stadtrat Jörg Rotter (CDU). „Wenn wir auf 800 000 Euro pro Jahr herunterkommen könnten, wäre das super“, meinte Bürgermeister Roland Kern (AL/Grüne).

Bei der Grünpflege kamen neue Maschinen zum Einsatz, in die die Stadt investiert hat. Das sparte dementsprechende Personalkosten. Aktuell habe Rödermark die schlankeste Verwaltung im Kreis Offenbach, so Kern. ann

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