Für die Tangente West

Neu-Isenburg Stadt will in Planungsgesellschaft

Die Stadt Neu-Isenburg soll der Planungsgesellschaft für die Regionaltangente West als Gesellschafterin beitreten. Der Magistrat schlägt der Stadtverordnetenversammlung vor, ein entsprechendes Angebot anzunehmen.

Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung hatten im Herbst beschlossen, die Gesellschaft weiterzuführen, die Planungen an der Bahnstrecke fortzusetzen und möglichst weitere Gesellschafter aufzunehmen.

Nach einer Modellrechnung der Geschäftsführung beträgt der Finanzierungsanteil der Stadt an den Planungskosten rund 1,4 Millionen Euro. Dem liegt ein sogenanntes Nachfragemodell zugrunde. Danach werden rund 6,8 Prozent der künftigen Fahrgäste aus Neu-Isenburg kommen – entsprechend hoch sollte auch der Anteil an den Planungskosten sein.

„Für uns ist die Regionaltangente eine sehr attraktive Ergänzung des öffentlichen Personennahverkehrs“, sagt Bürgermeister Herbert Hunkel. Neu-Isenburg soll Endhaltestelle der neuen Bahnstrecke sein, die in Bad Homburg beginnen und über den Flughafen nach Süden führen soll. Die künftige Gestaltung der Carl-Ulrich- und Schleussnerstraße sowie des Knotenpunkts an der Hugenottenallee habe dies bereits berücksichtigt. (ech.)

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