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Im Langener Norden will die Stadt neben Aldi und Rewe weitere Märkte ermöglichen. Um dieses Ziel rechtlich zu realisieren, schlägt der Magistrat dem Stadtparlament jetzt vor, den entsprechenden Bebauungsplan von Gewerbegebiet in Sondergebiet zu ändern. Gebaut werden könnten nach Auskunft des Magistrates beispielsweise ein Drogerie- und Getränkemarkt.

Langen

Supermärkte für den Norden

Der Langener Magistrat verhandelt mit einem Projektentwickler, der weitere Supermärkte im Langener Norden bauen will. Das Parlament soll deshalb den Bebauungsplan ändern. Von Achim Ritz

Von Achim Ritz

Die Stadt möchte im Langener Norden neben Aldi und Rewe weitere Märkte ermöglichen. Um dieses Ziel rechtlich zu realisieren, schlägt der Magistrat dem Stadtparlament jetzt vor, den entsprechenden Bebauungsplan von Gewerbegebiet in Sondergebiet zu ändern. Dies ist nach Darstellung des Stadtplaners Hajo Wystrach erforderlich, wenn sich - wie von der Stadt gewollt - Einkaufsmärkte mit einer Größe von mehr als 1100 Quadratmetern ansiedeln sollen.

Der Magistrat verhandelt derzeit schon mit einem Projektentwickler, der weiteren Märkten im Langener Norden an der Umgehungsstraße den Weg ebnen möchte. Infrage kommt nach Auskunft des Magistrates beispielsweise ein Drogerie- und Getränkemarkt.

Bei der Änderung des Bebauungsplanes geht es um ein 6000 Quadratmeter großes Areal zwischen der Elisabeth-Selbert-Allee, der Georg-August-Zinn-Straße, An der Winkelswiese und der Umgehungsstraße. Der ursprüngliche Plan, direkt an der Nordumgehung Häuser für Büros sozusagen als Lärmschutzwand zu bauen, ist offensichtlich nicht zu verwirklichen. Es gebe seit Jahren keine Nachfrage nach Büroräumen, sagt Wystrach.

Wenn weitere Märkte im Norden errichtet werden, könnte dort ein Nahversorgungszentrum entstehen und der Wildwuchs bei der Ansiedlung von Großmärkten verhindert werden. Der Magistrat will damit attraktive Einkaufsmöglichkeiten bieten, damit nicht noch mehr Kaufkraft in anderen Kommunen landet.

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