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Stadt setzt Eigentümern eine Frist

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Rodgau Gewerbegebiet am Fegro-Markt muss nach Ansicht des Magistrats rasch bebaut werden

Der Magistrat drängt die Eigentümer eines vier Hektar großen Weiskirchener Gewerbegebiets in der Nähe des Großmarkts Fegro einem Verkauf ihrer Grundstücke zuzustimmen. Nur noch bis 28. Februar gibt er ihnen, die Veräußerung der Ackerflächen einzuleiten. Spätestens 2014 muss nach Vorstellung des Magistrats die nahe der Autobahn gelegenen Fläche am Häuser Weg bebaut werden.

„Sonst werden wir das ganze über die Hessische Landgesellschaft (HLG) abwickeln“, kündigte der Rodgauer Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) gestern an. Die HLG war für die Stadt schon in Jügesheim und Hainhausen aktiv. Sie werde dann den Preis festlegen, zu dem die Grundstücke zu veräußern sind, sagte Hoffmann. Er sprach gestern auf Anfrage von 55 Euro pro Quadratmeter. Folgten die Eigentümer auch diesem Angebot nicht, könne die Stadt als „ultima ratio“ den Bebauungsplan für das Gebiet W18 außer Kraft setzen. Der Verkauf der Flächen an ein Unternehmen hätte sich dann erledigt.

„Wir müssen Bewegung reinbringen“, begründete Hoffmann gestern die vom Magistrat beschlossene Fristsetzung. Seit 14 Jahren gebe es den Bebauungsplan, bis heute aber habe sich dort nichts getan. „Entscheidend ist, dass wir als Stadt endlich was sehen müssen.“

Hoffmann betonte gestern, er gehe immer noch davon aus, dass alle Eigentümer guten Willens sind und dass es noch bis Ende Februar zu einer Lösung kommt. Einen Kaufinteressenten gebe es und auch die begründete Hoffnung auf einen Vertragsabschluss. Die Frist sei also nicht willkürlich gesetzt. Es gelte zu verhindern, dass es sich einer der Eigentümer doch noch anders überlegt. Um wen es sich bei dem Interessenten handelt, wollte der Bürgermeister nicht sagen. Nicht in Frage komme aber eine Spedition oder großflächiger Einzelhandel.

Verkauf an Ulma platzte

Die Grundstücke im Bereich des Bebauungsplans W?18 hätten schon vor Jahren bebaut werden sollen. Doch im Jahr 2008 scheiterten Verkaufsgespräche mit dem Bauunternehmen Ulma – offenbar an den zu hohen Preisvorstellungen der Eigentümer. Die Rodgauer CDU hatte sich damals zudem eher für großflächigen Einzelhandel erwärmt. Der Betonbauer zog nach Rödermark.

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