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Die Flächen vor dem Bahnhof nutzt mancher zum Parken.

Rodgau

Schluss mit wildem Parken

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Die Neugestaltung des Dudenhöfer Bahnhofsvorplatzes rückt näher. 40 neue Stellplätze sollen dort entstehen.

Seit Jahren will die Stadt den kreuz und quer zugeparkten Bahnhofsvorplatz in Dudenhofen neu gestalten. Auch weil das Gelände nicht der Stadt gehört, passierte bislang aber nichts. Nun ist der Rodgauer Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) zuversichtlich, dass die Stadt noch in diesem Jahr das Recht erhält, das Gelände, das sie später kaufen will, neu herzurichten. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins, zu dem Vertreter des Rhein-Main-Verkehrsverbunds und der Bahn, der das Areal gehört, nach Dudenhofen kamen.

Pläne zur Neugestaltung der Fläche gibt es längst. Danach soll der Park&Ride-Platz, der bisher 70 Stellplätze hat, um 40 erweitert werden. Dazu müsste ein Lagergebäude abgerissen werden. Dafür sollen keine Autos mehr auf dem Bahnhofsvorplatz – und schon gar nicht in den Grünflächen – parken können.

Übergangsweise werden allerdings weniger Parkplätze direkt an der S-Bahn für die Pendler zur Verfügung stehen, weil der Mietvertrag für die Lagerhalle laut Hoffmann noch bis Ende 2012 läuft. Der Umbau des Bahnhofsvorplatzes und der Grünfläche bis zur Rheinstraße, für den die Stadtverwaltung ohne Grundstückskäufe Kosten von 200000 Euro veranschlagt, soll frühestens Ende kommenden Jahres erfolgen. Früher gehe es nicht, so Hoffmann, weil die Gremien zunächst über die Pläne beraten müssten. „Bisher gibt es nur Vorplanungen.“

Ziel dieser Planungen ist ein „repräsentativer Bahnhofsvorplatz“. Die Karlstraße wird dazu neu gepflastert, auf eine Breite von fünf Metern verengt und dadurch verkehrsberuhigt. Prägendes Element des neu gestalteten Platzes soll ein Weg sein, der sich durch den Grünstreifen schlängelt und in das asphaltierte Bahnpfädchen mündet.

Die Linden und der Silberahorn sollen erhalten bleiben, eine Reihe japanischer Zierkirschen gesetzt werden. Wo einst die Bergulme wuchs, könnte künftig eine Boulevard-Eiche stehen. Bruchsteine sollen nicht nur als Poller das erneute Zuparken des Platzes verhindern, sondern, so die Stadtverwaltung, auch als „Sitz- und Spielobjekt“ benutzt werden.

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