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Justitia

Ortsumfahrung Offenthal

Rödermark gibt langsam klein bei

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Eine wichtige Frist läuft am Samstag ab - deshalb legt Rödermark doch noch Revision gegen die geplante Umgehungsstraße in der Nachbarschaft ein. Doch die Fraktionen diskutieren längst über Alternativen zum Klageweg.

Die Stadt Rödermark wird Beschwerde einlegen, weil die Revision nach ihrer abgewiesenen Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zur Ortsumfahrung Offenthal nicht zugelassen wurde. Allerdings nur vorsorglich, um dem Parlament wegen der schon am Samstag auslaufenden Frist noch die Tür für weitere rechtliche Auseinandersetzungen offen zu lassen.

Der Magistrat wird den Stadtverordenten aber empfehlen, das Beschwerdeverfahren nicht fortzuführen, wie Bürgermeister Roland Kern (Andere Liste) sagt. Dazu müsste die Stadt bis Ende September die Beschwerde begründen. Das Gericht hatte geltend gemacht, dass die Stadt eine Frist versäumte. Dagegen komme man inhaltlich nicht an, so Kern.

Auch die Fraktionen diskutieren längst über Alternativen zum Klageweg, um die erwartete Zunahme des Verkehrs in Urberach nach Bau der Straße abzuwenden. Die SPD etwa schlägt vor, direkt mit Eppertshausen über den Umbau des dortigen Knotens an der Bundesstraße 45 zu verhandeln. Kern nennt das „eine Möglichkeit“. Man müsse nun schrittweise vorgehen.

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