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Margot Acht will die Vernetzung der Akteure in der Siedlung vorantreiben.

Dreieich

Margot Acht ist die neue Frau fürs Viertel

Margot Acht, die Stadtteilmanagerin im Sprendlinger Norden, will Ansprechpartnerin sein und neue Projekte anstoßen.

Von Maurice Farrouh

Die Siedlung Hirschsprung-Breitensee hat wieder eine Stadtteilmanagerin. Margot Acht heißt die Frau, die im Stadtteilbüro am Kurt-Schumacher-Ring 2 den Bürgern des Viertels als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.

Die 51-Jährige hat langjährige Erfahrung als Quartiersmanagerin. In Langen war sie acht Jahre lang für das Stadtteilbüro im Nordend zuständig. Zuletzt arbeitete sie in Darmstadt. „Meine erste Aufgabe sehe ich darin, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, um ihre Bedürfnisse und Interessen kennenzulernen“, sagt Acht. So erfahre sie am besten, wo den Menschen in der von Wohnblocks geprägten Siedlung der Schuh drücke. Jeden Monat soll es eine Veranstaltung des Quartiersmanagements geben. Den Anfang macht ein Herbstgrillen am 17. Oktober von 17 bis 19 Uhr.

Träger des vor zwei Jahren eingerichteten Büros, das zuletzt knapp sechs Wochen geschlossen war, ist weiterhin die Paritätische Projekte gemeinnützige GmbH. Die Stadt hatte das Quartiersmanagement nach zwei Jahren neu ausschreiben müssen, weil das in den Förderrichtlinien des Programms Soziale Stadt vorgeschrieben ist. Jetzt hat die Paritätische Projekte erneut den Zuschlag erhalten. „Wir freuen uns über das Vertrauen“, sagt Geschäftsführer Günter Woltering. Der bisherige Stadtteilmanager im Sprendlinger Norden, Bastian Heckes, hat einen neuen Job bei den Paritätischen Projekten übernommen. Deshalb musste der Träger für das Stadtteilbüro eine neue Leiterin suchen.

„Frau Acht hat in Langen hervorragende Arbeit geleistet“, sagt Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD). Es sei erfreulich, dass es neben dem Nachbarschaftstreff des Vereins Forum Nord am Berliner Ring jetzt auch wieder eine Anlaufstelle am Kurt-Schumacher-Ring gebe. Das Quartiersmanagement kostet die Stadt rund 50000 Euro im Jahr. Knapp die Hälfte trägt sie selbst, der Rest kommt aus dem Fördertopf des Programms Soziale Stadt.

In den vergangenen Tagen hat Acht bereits Eindrücke von ihrem Arbeitsumfeld gesammelt. „Die Menschen im Viertel sind sehr aktiv und es gibt viele Angebote – etwa von der Stadt, dem Forum Nord und den Gemeinden.“ Acht will die Vernetzung der Akteure vorantreiben. „Vielleicht können wir Angebote, die es zurzeit doppelt gibt, zusammenlegen und so Ressourcen für Neues gewinnen.“ Gewünscht hätten sich Bürger bei ihr den Ausbau von Bildungsangeboten.

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