Gegen Arbeitslosigkeit

Kreis Offenbach Institutionen gründen Netzwerk

Jugend in Beruf“ heißt ein neu gebildetes regionales Netzwerk mit dem Ziel, den Übergang von der Schule in den Beruf im Kreis Offenbach zu verbessern. Die Gesellschaft könne es sich nicht länger leisten, „Jugendliche an eine Sozialkarriere zu verlieren“, sagte der Kreisbeigeordnete Carsten Müller (SPD).

Die Akteure, das sind neben der Arbeitsagentur, der Pro Arbeit, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, der Kreis Offenbach und die Städte Dietzenbach, Langen und Rodgau, haben sich laut Müller ganz konkrete Ziele gesetzt, die sie bis zum Jahr 2016 erreichen wollen.

„So soll beispielsweise jedem Schüler eine fundierte, fest im Angebot der Schule verankerte berufliche Orientierung angeboten werden. Jungen Menschen soll zudem ein qualifiziertes Angebot gemacht werden, um einen Berufseinstieg oder eine Ausbildung zu finden“, sagte Müller. Ziel sei zudem, dass kein junger Mensch die Schule ohne einen Abschluss verlässt, der ihn für eine Ausbildung qualifiziert und der seinen Fähigkeiten entspricht. Die Betriebe will das Netzwerk ermuntern, mehr praxisorientierte Berufseinstiege anzubieten.

Bei Schwierigkeiten im Übergang von der Schule in die Ausbildung sollen die jungen Leute bei Bedarf auch ein persönliches Coaching erhalten. Sie erhielten zudem Unterstützung bei Krisen während der beruflichen Ausbildung.

Im Dezember lag die Arbeitslosenquote für die Gruppe der Menschen zwischen 15 und 25 Jahren im Kreis bei 4,1 Prozent, bei den 15- bis 20-Jährigen bei 3,2 Prozent. (cm.)

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