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Sicherer Radweg geplant

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Stadt will HDA-Vorschläge umsetzen

Durch einen Minikreisel auf der Zimmerstraße in Höhe der Jahnstraße soll das Radfahren für Schüler des Dreieichschule sicherer werden. Der Magistrat will Pläne der Hochschule Darmstadt (HDA) umsetzen. Darin wird eine Fahrradstraße von der Schiller- zur Zimmerstraße vorgeschlagen, auf der Radfahrer durchgehend vorfahrtsberechtigt sind und auch nebeneinander fahren dürfen.

Nach einer HDA-Befragung fahren im Sommer 63 Prozent mit dem Rad zum Unterricht und im Winter immerhin ein Drittel. Zur Finanzierung will Erster Stadtrat Klaus-Dieter Schneider (parteilos) Vorhaben wie das Fußwegekonzept und die Sanierung von Rad- und Wirtschaftswegen in der Südgemarkung zeitlich strecken oder verschieben.

Chaotische Verhältnisse

Die HDA hatte im Auftrag der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach den Schülerverkehr im Westkreis untersucht und Verbesserungen vorgeschlagen. Rund um die Dreieichschule herrschen während der Stoßzeiten chaotische Verkehrsverhältnisse, die vor allem Radfahrer gefährdeten. „Es gibt dort immer ein ziemliches Knäuel“, sagt Schneider.

Die von der HDA vorgeschlagene Fahrradstraße soll in der Schillerstraße beginnen, bevorrechtigt über die Kreuzung Goethestraße zum Albertus-Magnus-Platz führen und weiter über den bestehenden Fuß- und Radweg. Der soll nach den Plänen des HDA-Projektbüros nach dem Zentrum für Jung und Alt mit einem Schwenk über den alten Sportplatz in Höhe Jahnstraße in die Zimmerstraße münden und nicht wie bisher an der Fußgängerampel. Dies müsse allerdings noch mit der künftigen Nutzung des Sport- und Sängergemeinschaft (SSG)-Platzes abgestimmt werden, sagt Schneider.

Der Minikreisel solle einfach auf die Zimmerstraße aufgemalt werden, sorge aber dennoch für mehr Sicherheit, so Schneider. Die Fahrradachse sei auch ein Beitrag zum Klimaschutzkonzept. Die Planungen sollen beginnen, wenn eine Entscheidung über den SSG-Platz gefallen sei, die wohl bald erfolgen werde. Vom Platz werde eine kleine Fläche in der nordöstlichen Ecke benötigt, die eine künftige Nutzung des Geländes nicht beeinflusse.

Verbesserungsbedarf sieht die HDA auch für die Albert-Reichwein-Schule. Für den vorgeschlagenen Kreisel auf der Kreuzung von Südlicher Ringstraße und Zimmerstraße und einen Wendehammer vor dem Radweg Richtung Belzborn „fehlt uns derzeit aber das Geld“, so Schneider. Im Dezember könne aber die Bushaltestelle wieder vor die Stadthalle kommen, die im Zuge der Bauarbeiten in die Zimmerstraße verlegt worden war. Keine Verkehrsprobleme sieht die HDA an der Albert-Einstein-Schule, dort soll nur die Bushaltestelle um zehn Meter verlegt werden, damit der haltende Bus kein Hindernis für Radler mehr ist, die auf das Gelände fahren wollen.

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