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Kloster Seligenstadt am Main wurde von einem Gefolgsmann Kaiser Karls des Großen gegründet. 

Seligenstadt

Seligenstadt wird Einhardstadt

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Die Stadt Seligenstadt erhält jetzt auch ganz offiziell den Namenszusatz.

Viele Städte berufen sich gerne auf Karl den Großen als sagenhaften Gründer – Seligenstadt kann da ganz selbstbewusst auf Zahlen und Fakten verweisen. Denn das gleichnamige Kloster ist eine Stiftung des berühmten Hofmanns des Kaisers, Einhard, der schon kurz nach dem Tod Karls dessen Biografie verfasste und der später selbst in der Abtei bestattet wurde. Ein Großteil des Gebäudes stammt sogar noch aus der Zeit des Gründers.

Seligenstadt hat schon lange den inoffiziellen Beinamen „Einhardstadt“. Der wird nun endlich auch amtlich, wie Bürgermeister Daniell Bastian (FDP) berichten konnte.

Ende 2018 hatten die Stadt nach einem Beschluss der Stadtverordneten einen Antrag beim hessischen Innenministerium eingereicht, der jetzt von Minister Peter Beuth (CDU) genehmigt worden ist. „Ohne Einhard wäre Seligenstadt nicht Seligenstadt“, sagt Bastian. „Ich freue mich sehr, dass unser Antrag beim Ministerium Gehör fand. Staatsminister Beuth wird uns am 5. Februar die Bezeichnung Einhardstadt offiziell überreichen.“

Die Stadt werde dann Zug um Zug die Ortsschilder, Briefbögen und sämtliche weitere Publikationen um den Namenszusatz ergänzen. Gefeiert wird Einhard hier längst, es gibt neben der Einhardsbasilika auch das Einhardhaus, den Einhard-Rad- und Wanderweg und den Einhardpreis für herausragende Biografen, verliehen natürlich von der Einhard-Stiftung. 

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