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Seligenstadt würde gerne im zweiten Anlauf Modellkommune für Öffnungen unter Corona-Bedingungen werden. Foto: Andreas Hartmann
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Seligenstadt würde gerne im zweiten Anlauf Modellkommune für Öffnungen unter Corona-Bedingungen werden.

Seligenstadt

Seligenstadt will doch noch Modellkommune werden

Die als Corona-Modellprojekt abgelehnte Stadt Seligenstadt hat einen zweiten Anlauf unternommen.

Die Stadt Seligenstadt hat einen zweiten Versuch unternommen, um Modellkommune unter Corona-Bedingungen zu werden. Eine erste Bewerbung war gescheitert, ausgewählt wurden stattdessen Alsfeld, Baunatal und Dieburg. In Seligenstadt stößt das auf großes Unverständnis.

„Kommunen mit Konzept und Antrag werden abgelehnt, Kommunen ohne Konzept und Antrag werden ausgewählt“, sagt Bürgermeister Daniell Bastian (FDP). So hatte sich Dieburg gar nicht direkt beworben, sondern lediglich der Landkreis. Der dortige Magistrat habe zwar nachträglich ein entsprechendes Konzept gebilligt, es sei aber unklar, wann das losgehen könne. Deshalb hat sich Seligenstadt nun noch einmal ins Spiel gebracht.

„Wir haben auf unseren Erstantrag, Modellkommune zu werden, bis heute von der hessischen Staatskanzlei weder eine Eingangsbestätigung noch eine Ablehnung erhalten“, sagt Bastian. Er selbst habe es im Internet verfolgt, als Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Entscheidung zugunsten der drei Orte bekanntgab. Allein deshalb habe er Bescheid gewusst.

Am Donnerstag schickte Bastian nun einen zweiten Brief an die Staatskanzlei, dass Seligenstadt seine Bewerbung aufrecht erhält. „Auch auf unseren zweiten Antrag kam bisher kein Eingangsvermerk, geschweige denn eine Reaktion“, sagt er.

In ihrer zweiten Bewerbung hat die Stadt nun hinterher geschoben, ob es nicht möglich ist, auch Galerien und Museen für einen bestimmten Personenkreis zu öffnen – neben der Außengastronomie und dem Click-&Meet-System für den Einzelhandel. In Anspruch nehmen dürfte das Angebot dann nur, wer sich morgens testen lässt. Erst bei negativem Test gibt es einen Tagespass.

Seligenstadt habe ein zentrales und gut funktionierendes Testzentrum in der Innenstadt, sagt Bastian. Außerdem handle es sich um ein übersichtliches Testgebiet, das die Altstadt mit rund 100 meist inhabergeführten Geschäften und Gastronomie klar abgegrenzt. ann/aph

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